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Puempel

Der schieläugige Kutscher

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1

Dienstag, 1. August 2006, 12:14

Tatort Zirkus

Diese Nacht musste ein Hörspiel her, dass ich gut kenne und welches es schafft, mich zu beruhigen.
Zeit für einen "Klassiker", da gibt es eigentlich nichts besseres als den Tatort Zirkus. Diese Folge hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich und konnte mich ganz gut ablenken.
Dafür liebe ich es, egal was alle anderen sagen. Es ist toll!
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Belphanior

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2

Dienstag, 1. August 2006, 12:29

RE: Tatort Zirkus

Zitat

Original von Puempel
und welches es schafft, mich zu beruhigen.
... Diese Folge hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich


beruhigend oder langweilig ist hier die Frage :zwinker:

Puempel

Der schieläugige Kutscher

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3

Dienstag, 1. August 2006, 12:35

RE: Tatort Zirkus

Ich finde die Folge absolut spannend. Aber das denke ich auch vom verrückten Maler und von der Rache des Tigers. Ich bin halt anders.
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4

Dienstag, 1. August 2006, 12:59

Ehrlich gesagt hat die Folge auf mich auch was beruhigendes, das Wort passt da echt gut zu. Sie ist sehr gemütlich, ich mag gerne die ruhigen Gespräche im Krankenzimmer usw. Kein Highlight, aber doch nett :-)
You cannot swim for new horizons, until you have courage to lose sight of the shore...

Belphanior

Schergen-Toni

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5

Dienstag, 1. August 2006, 13:19

RE: Tatort Zirkus

Zitat

Original von Puempel
Aber das denke ich auch vom verrückten Maler und von der Rache des Tigers.

Den verrückten Maler fand ich erst ziemlich schlecht, inzwischen finde ich ihn aber in Ordnung. Die Rache des Tigers ist doch ganz okay.

Zitat

Original von Puempel
Ich bin halt anders.


Das wissen wir :D

6

Dienstag, 1. August 2006, 14:44

RE: Tatort Zirkus

die folge sollte "tatort tonstudio" heißen :D :D :D
Es gibt Suppe, Fettsack

Puempel

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7

Dienstag, 6. Januar 2009, 01:29

RE: Tatort Zirkus

Ich habe gestern nochmal zu dieser Folge gegriffen.
Man kann über die Folge sagen, was man will, aber mir sind beim Hören sehr positive Aspekte aufgefallen, die mir früher nie so aufgefallen sind. Und zwar ist Peter in dieser Folge so wunderbar aktiv. Er kann mal mit Informationen glänzen, ist total ehrgeizig, bewirkt viel (Krankenbesuche) und verhält sich dabei und zum Schluss richtig erfahren. Insgesamt ist Peter hier nicht der ängstliche Hase, der immer etwas dagegen ist und der nur bei sportlichen Aktivitäten dran darf, sondern ein richtiger zweiter Detektiv. Bobs Rolle soll das nicht schmälern, der in der Folge auch seine Szenen hat.
Insgesamt fällt mir immer auf, dass bei aller Kritik an BJHW sie doch die Autorin war, die Peter und Bob sehr facettenreich und ausgieben gezeichnet hat, nicht nur die monotonen Stereotypen. Und so wie hier lässt sich das auch stichprobenartig beweisen.
Jedenfalls hatte ich wieder ein tolles Hörvergnügen. :)

Was ist eigentlich dieser "Stand", an dem sich die drei ??? treffen?
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wizard

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8

Dienstag, 6. Januar 2009, 11:18

also ich muss da absolut zustimmen, die folge finde ich spaltet die fan gemeinde.

ich finde die folge besser als manch andere folge. die folge wird wohl das negativ image nicht loswerden.

gruss: jope
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Schamane

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9

Dienstag, 6. Januar 2009, 20:57

Ich hab die noch nie richtig durchgehört gekriegt...
Wer nicht sehen will, muss hören! :-)

http://olis-weite-welt-des-wahns.blogspot.com



One way ticket und Grüße an den Rest

eason

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10

Dienstag, 6. Januar 2009, 21:05

RE: Tatort Zirkus

Ich verwechsel die Folge aus irgendeinem Grund immer mit "Rache des Tigers". Die Geschichte an sich ist ganz okay, aber ich kann damit auch nicht allzu viel anfangen. Am blödesten finde ich die Sache mit der Familienzusammenführung. Aber ich muss sagen, dass es eine von den Folgen ist, wo mir der Inhalt nur begrenzt präsent ist.
Humankind cannot bear very much reality.
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Besen-Wesen

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11

Dienstag, 6. Januar 2009, 21:32

RE: Tatort Zirkus

Ich finde sie nicht so wirr wie viele andere BJHW-Folgen und gehört auch zur "besseren Hälfte" ihrer Folgen. Trotzdem in meiner persönlichen Rangliste im unteren Bereich angesiedelt.
I don't kehr.

Puempel

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12

Mittwoch, 7. Januar 2009, 00:28

RE: Tatort Zirkus

Was mich noch interessieren würde, ist, ob ihr die Darstellung von Peter und Bob in der Folge ähnlich empfindet. Oder generell das Auftreten von Peter und Bob in dieser Ära gegenüber den neueren (von mir aus auch älteren) Folgen. Ganz unabhängig von der Folge selbst.
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Mittwoch, 7. Januar 2009, 08:24

RE: Tatort Zirkus

Mir waren die Charktere in der BJHW-Ära alle zu ähnlich. Dabei kann ich mich aber nur auf die Bücher beziehen. Die Hörspiele habe ich nicht so gut im Kopf und höre sie ganz und gar nicht oft.
I don't kehr.

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14

Mittwoch, 7. Januar 2009, 18:55

RE: Tatort Zirkus

Ich kenne die Hörspiele auch nicht gut genug, um das beurteilen zu können. Aufgefallen ist es mir aber nie.
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15

Samstag, 10. Januar 2009, 17:17

Ich habe die Folge heute nochmal gehört und auch sie gehört zu den Folgen, die ich jedes Mal wieder gerne höre. Ist ja eigentlich bei allen BJHW-Folgen so, die sind einfach ganz anders.
Das Peter in dieser Folge aktiver ist, ist mir nach Puems Anmerkung dann doch aufgefallen. Dass Peter der indirekten Auftraggeberin erzählt, wer ihr wahrer Großvater war, würde bei einem anderen Autor niemals passieren, sowas ist ne typische Justus-Aufgabe. Insgesamt hat mir auch die Musik in der Folge sehr gut gefallen und Szenen wie der Sturz vom Seil oder der Aufenthalt in Knivels Haus finde ich toll. Nur das Ende ist irgendwie nicht so spannend, wie es eigentlich sein sollte.
Haschimitenfürst.de

Das mag schon sein, aber wo ist der Bus mit den Leuten, die das interessiert?

Puempel

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16

Montag, 19. Januar 2009, 19:02

Wenn man einmal etwas drauf achtet, ist es unverkennbar. Neustes Beispiel: die von mir gestern gehörte Folge Giftiges Wasser. Peter, der zu Beginn ganz begeistert ist, den Fall zu übernehmen und sich schon in der Zeitung sieht. Der von alleine (ohne Justs Auftrag - man möge sich das heute mal vorstellen!) wichtige Dokumente sichert und so den Fall erstmal antreibt. Der von sich aus statt Justus in Waltons Firma geht (kein "Ich bin Peter der Schisser Shaw") und selbstständig genau die richtigen Erkenntnisse herausholt. Folgerichtig: Auch hier ist Peter Detektiv und kein Anhängsel.
Ich muss gestehen, diese Indizien sind meiner Meinung nach nicht überhörbar. Klar, dass ein Justus, der alles kann, und ein Peter, der nichts kann (der nichts machen will, dem man auf die Füße treten muss, damit er sich nicht verplappert etc.) unterschiedlicher nicht sein können. Aber dann lieber ähnlichere Charaktere, die immer noch ihre eigenen Züge aufweisen, als schon als unrealistisch zu betrachtende Stereotypen zu benutzen.
Überzeugt euch selbst. ;)
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17

Dienstag, 20. Januar 2009, 08:56

Zitat

Original von Puempel
Überzeugt euch selbst. ;)

Ja, ich denke noch an Bob beim verrückten Maler, wo er alleine zu Ashley in die Firma geht und Justus ihn sogar noch aufhalten will.
Auch eine Szene, die deine Theorie stützt.
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Das mag schon sein, aber wo ist der Bus mit den Leuten, die das interessiert?

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18

Dienstag, 20. Januar 2009, 10:27

Unrealistisch finde ich die Charaktere nicht, zumindest nicht wie sie ursprünglich konzipiert wurden. Leider wird das gerade bei den neueren Folgen sehr stark übertrieben, Peter nur noch ängstlich und nciht mutig wie oft in den Klasiker Folgen, z.B. mit wilden Tieren. Justus nicht mehr mit ungewöhnlicher Kombinationsgabe sondern nur noch hochgestochene Ausdruckswesie DAMIT seine Kollegen nicht verstehen, was er meint. Dazu wird mit seinem Übergewicht stark übertrieben.
Ursprünglich war Justus ähnlich wie Sherlock Holmes, Bob eher wie Dr. Watson. Die Charaktere sind zwar ungewöhnlich aber nicht unrealistisch. Peter übernimmt die Rolle die weder Homes noch Watson besetzen, also eher die Action-Komponente - Verfolgungen oder immer wenn es gefährlich wird. Ich finde, daß sie sich gut ergänzen und jeder seine Rolle hat, ohne zu ähnlich zu sein oder ohne bestimmte Fuktion zu sein (z.B. TKKG, wo eigentlich alle außer Tarzan-Tim verzichtbar sind).
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19

Dienstag, 20. Januar 2009, 18:27

Die konzipierten Charaktere halte ich auch nicht für unrealistisch. Die sehe ich auch viel näher an dem von mir angesprochenen Phänomen. Neben den wilden Tieren fällt mir da als Paradebeispiel die gefährliche Erbschaft ein, wo Peter ganz selbstsicher seine beiden Freunde aus einer hochgefährlichen Situation befreit (und sich vor allem selbst als letzter in Sicherheit bringt), während bei Justus da mal die Leitung durchbrennt.
Aber bei den neuen Folgen ist es oftmals wirklich so, wie du es treffend formuliert hast. Und auch hier neigt man doch dazu, dass Peter und Bob Justus hinterherdackeln, höchstens mal hier und da Informationen recherchieren oder bei einer Verfolgungsjagd am Steuer zu sitzen, während sie sonst überhaupt nicht verstehen, was Justus macht. Beispiel: Schlucht der Dämonen.
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