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1

Montag, 24. August 2015, 04:27

#1 Gabriel Burns - KW 35: Ohne Bewusstsein (15) & Infektiös (16)

It’s gonna take a lot to drag me away from you.
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Das mag schon sein, aber wo ist der Bus mit den Leuten, die das interessiert?

eason

Rebellenhühnchen und Hörspiel-Nerd 2012

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2

Donnerstag, 27. August 2015, 23:33

Diesmal habe ich beide Folgen des Zweiteiles am Stück gehört - kurz genug sind sie ja, und den ersten Teil empfinde ich ganz stark als Aufgalopp für den zweiten, in dem dann alles Entscheidende passiert.

Dass es am Anfang noch mal nach Fairlane geht, hatte ich komplett vergessen. Einer der toten Insassen von damals hinterlässt eine Botschaft für den Mann mit der Glatze: "Wasengu". Prompt holt Bakerman Steven aus der Klinik, oder wo immer auch er sich nach seinem emotionalen Trauma befindet, und fliegt mit ihm nach Afrika, genauer in den Kongo. Und da geht's dann zur Sache ... erst die Attacke von dem durchgedrehten Typen auf der Straße (wieso eigentlich?), dann der Angriff von Rebellen (?) gegen die beiden Lkw von Steven und Bakerman. Ich muss zugeben, dass ich solche Kampfszenen immer fürchtlich langweilig finde, mein Hirn schaltet dabei auch gaaanz schnell ab und ich verliere die Übersicht (was mir in der Regel aber auch egal ist). Hier geht's zum Glück, aber meine Lieblingsszene ist das nicht gerade. Aber was der Hubschrauber da macht, ist mir nicht völlig klar - ballert mal kurz den Lkw ab und ist schon wieder verschwunden. Nun denn. Was dann in der Höhle abgeht, geht irgendwie auch ein bisschen an mir vorbei, da war ich vielleicht auch etwas unkonzentriert. Und dann ist da ein Kranker, den Kyonga zurückgelassen hat (wann das denn? Sagt mir gar nix!) und Patrice wird vom Heiler zum Ohrabschneider. Das ist schon ziemlich fies.

Währenddessen wird Chris Evans (!) im Krankenhaus von Wasengu abgeliefert - wo er herkommt oder wieso er ärztliche Hilfe braucht, weiß kein Mensch. Wobei, dass er aus dem Raum mit den Käfigen kommt (Grönland? Nunavut? Würde mich ja schon interessieren, auch wenn's eigentlich keine Rolle spielt), dürfte ja klar sein. Nur warum und wie ...? Ich neige immer dazu, mir das Krankenhaus wie hiesige Kliniken vorzustellen, aber mit seinen 22 Patienten und zwei Ärzten ist es natürlich ganz was anderes. Ist mir zwar klar, krieg ich aber bildlich nicht richtig hin. Evans schleppt wohl die Krankheit ein, ohne selbst daran zu erkranken, und bis auf den kleinen Jungen sind ja dann am Ende wieder alle tot. Überhaupt ziemlich viele Tote hier. Am Ende stellt dann Patrice/der Flüsterer Bakerman auf die Probe, die dieser ja wohl besteht. Weil ihm wirklich was an Steven liegt, oder weil er ihn noch braucht? (Allerdings, wenn er sein Leben für ihn opfern würde, wäre das mit dem Brauchen ja auch hinfällig.) Bleibt als große Frage, wie Chris Evans an Daniels Uhr gekommen ist. Ich weiß noch, dass das bei der Ersthörung total interessant war, aber sonst werde ich mit diesen Folgen nicht so recht warm. Erstens ist Afrika sowieso kein Schauplatz, der mir so richtig naheliegt (geht mir oft so, auch in Romanen oder Filmen), und zweitens ist der Handlungsstrang mit den Rebellen zwar möglicherweise spannend, aber für die Gesamtgeschichte nicht wirklich relevant. Trotzdem werden wieder viel mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.
Humankind cannot bear very much reality.
(T. S. Eliot)


3

Sonntag, 30. August 2015, 23:53

Tja, ich gerate jetzt auch in Verzug, da ich diese Woche nicht zum hören gekommen bin und nächste Woche wird's auch eng. Sollte das anderen auch so ergehen, kann man ja vielleicht mal eine kurze Pause zum Aufholen einlegen.
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Schamane

Der Pfarrer mit den Laseraugen

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4

Montag, 31. August 2015, 08:45

Ja, dann hab ich eine minimale Chance mal eine Folge aufzuholen. ;)
Wer nicht sehen will, muss hören! :-)

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One way ticket und Grüße an den Rest

eason

Rebellenhühnchen und Hörspiel-Nerd 2012

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5

Montag, 31. August 2015, 13:35

Wir könnten ja auch zwischendurch mal eine Folge pro Woche einplanen, das bekommt man vielleicht eher noch hin.
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Puempel

Der schieläugige Kutscher

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6

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 20:20

Mir gehts ein bisschen wie eason. Ich finde die beiden Folgen nicht schlecht, aber definitiv nicht so spannend wie andere Folgen aus Gabriel Burns. Auch reizt mich Schwarzafrika ebenfalls etwas weniger als andere Gegenden (Libyien ist cool, aber vor allem auch wegen des Zeitsprungs), wobei ich den Anfang der Folge mit der generellen Beschreibung der UN-Mission etc. noch ziemlich spannend finde. Es lässt dann nach, wenn sie sich auf den Weg machen, weil die Rebellen doof sind.

Zu ein paar aufgeworfenen Fragen:
- Die Attacke zu Beginn macht für mich auch nicht wirklich Sinn. Irgendwer weiß halt, dass Bakerman kommt und will ihn aufhalten. Aber wer und warum wird nicht mehr näher geklärt. Dass die Attacke vom Bloodhound-Gang-Sänger durchgeführt wird, hatte ich völlig vergessen und auch nicht gecheckt beim Hören, sondern ist mir erst durch neros Kommentar im anderen Thread wieder eingefallen. Ergo für mich kein Problem, da beim Hören nicht nachteilig aufgefallen.
- Der Hubschrauber ist für mich ein Regierungshubschrauber auf Suche nach Rebellen. Ist vielleicht etwas extrem, aber dass der grundsätzlich Rebellengruppen beballert, macht für afrikanische Verhältnisse schon Sinn.
- Nach dem Überfall entführt Kyonga Steven und Patrice und sie hauen vor dem Hubschrauber ab. Einer von seinen Männern fühlt sich dann schlecht und kann nicht weiter und sie lassen ihn zurück, da er sich erholen könne und dann wieder zu ihnen finden würde. Und dann kommt er halt so kaputt zurück.


Herausragend in den Folgen finde ich das Auftauchen von Chris Evans (beim ersten Hören hatte ich damals den Zusammenhang definitiv nicht geblickt, weil mir der Name nicht vertraut war), das Einschleppen der Krankheit und die coole Uhr. :)
I put my hands in the air. And you were there. (c) Pharrell Williams, 2014