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21

Donnerstag, 30. November 2006, 21:28

Nun, das ganze ist ja kein zufällig eingesetztes Stilmittel. Anfangs zuerst zwar auch ein wenig verwirrend, jedoch auf jeden Fall spannungsfördernd und Interesse weckend. Weil man ja sofort genauer hinhört und sich denkt: Hoppla, was ist denn jetzt passiert? Ich finde es schon klasse, wie sich der Kreis bei Zauberer dann zum Schluss wieder schließt.


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Belphanior

Schergen-Toni

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22

Freitag, 1. Dezember 2006, 09:56

Zitat

Original von DRY
..., jedoch auf jeden Fall spannungsfördernd und Interesse weckend.


Das war bei mir anders, aber liegt wohl an mir :D

Puempel

Der schieläugige Kutscher

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23

Freitag, 1. Dezember 2006, 17:11

Zitat

Original von Belphanior
Soweit so gut, habe ich gestern Nacht beim erstmaligen Hören auch verstanden. Nur warum musste man den Erzählstarng zweimal unterbrechen? damit meine ich keine Erzählung von Ereignissen, die parallel stattfinden, sondern.

1. dass Gabriel zu Beginn bei Zauberer dem Alten/Verstorbenen den ersten Teil seiner Reise erzählt
2. dass zu Beginn bei In das Dunkel auch von Geschehnissen aus der jungen Vergangenheit berichtet wird...

Ich weiß nicht, wie Euch es so geht, aber wenn ich spät in der Nacht (also lange nach Mitternacht - Baby ist ruhig und schläft) von einer Story gepackt werde (Daniel meldet sich Gabriel - Gabriel ist ENDLICH, ENDLICH mal selbst aktiv und reagiert nicht nur) finde ich es schade, aus dieser Atmosphäre herausgerisssen zu werden (und zwar nicht duch Babyschreie, sondern dank der oben geschilderten Erzählweise). Hätte man dies nicht anders verpacken können??


Zunächst muss ich ja sagen, dass ich die Erzählperspektiven bzw. der Wechsel selbiger bei Gabriel Burns total klasse finde - stilistische Hochform. Das Intro in der zweiten Person Singular, dann der Erzähler in der ersten Person Singular und ab dann in der dritten Person.
Zu Punkt 1: Fand ich klasse. Steven erzählt doch dem alten Mann, was ihm in den letzten Stunden wiederfahren ist. Richtig raffen tut man das erst, wenn er seinen Bericht in der eigentlichen Szene beendet, denn am Anfang fragt man sie ja so oft wie bei Gabriel Burns: Wo ist der, was macht der, mit wem redet der? Wie gesagt, fand ich ein prima Stilmittel, welches meiner Meinung der Geschichte/Spannung nichts wegnimmt.
Zu Punkt 2: Was meinst du genau? *g*
I put my hands in the air. And you were there. (c) Pharrell Williams, 2014

Puempel

Der schieläugige Kutscher

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24

Freitag, 1. Dezember 2006, 19:54

Achja, um noch ein allgemeines Wort zu den Folgen zu verlieren:
Sie haben mir sehr gut gefallen. Endlich Vietnam, darauf hab ich so lange gewartet! :yay: Vielleicht geht's auch nochmal in die anderen Länder, vor allem Island fänd ich persönlich atmosphärisch ganz prickelnd.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen! Amintore Fink (seine Stimme) finde ich total super, auch den Herr über die Fänge des Windes wiederzusehen war richtig klasse. Und die Libellen - wuaaah!
Besonders tolle Stelle war für mich, als Bakerman und Fink bemerken, dass sie beide verraten wurden, und man dann selber rafft, dass sie als einzige Auswegsmöglichkeit das Wolfram-Tor gewählt haben. Dachte schon, sie kommen in die andere Welt! :-O
Meine Lieblingsstelle: "Töte dich selber!" Das fand ich total geil gemacht, als sich Violetta dann selbst die Klinge gegeben hat. Voll krass. *g*

Was mich ein bisschen ärgert, ist, dass in beiden Folgen die Sprecherliste von Folge 20 ist. Man kann ja mal Fehler machen, aber das finde ich dann doch schon Kundenverarsche.
Was mich total gefreut hat, war, Astrid Bless in einem Hörspiel zu hören. Als Russin kam sie leider nicht ganz zur Geltung. Aber ich liebe ihre Stimme total!
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