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1

Sonntag, 14. August 2005, 19:30

Wie seid ihr Hörspielhörer/Sammler geworden ?

dann mal bitte die biographie eures HSP-Lebens bitte :D :D


der spunk
Es gibt Suppe, Fettsack

blue girl

Professor Balduin Bienlein

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2

Sonntag, 14. August 2005, 21:19

Na dann fang ich mal an =)

Zuerst hab ich mir immer die Hörspiele wie Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg aus unsere Bücherei ausgeliehen...
Irgendwann hab ich mir auch mal selber ein paar Benjamin Blümchen zugelegt und ich hab mich immer schon jedes Jahr auf den Ostermarkt gefreut um mir da eine neue Kassette von BB zuzulegen :D

Irgendwann hab ich dann auch mal mit TKKG und Drei ??? aus der Bücherei angefangen und irgendwie hab ich mir dann auch mal selber Drei ??? mcs zugelegt es sind dann halt immer mehr geworden und mein Sammlerwahn hat angefangen (wann genau weiß ich gar nicht mehr). Dann bin ich auf die Dreifragezeichen Homepage gestoßen und hab bemerkt dass es noch so ein paar Sammler gibt... =)

Inzwischen sammel ich noch viel mehr als nur Drei ??? wie HUI BUH, Hanni und Nanni. Edgar Allan Poe, Gespensterkrimi...undundund
schließlich bin ich dann hier gelandet auf der Poltermühle :D

JA das war/ist meine Geschichte... :o)
Ein Optimist steht nicht im Regen,
sondern badet unter einer Wolke !

ohrkino

unregistriert

3

Sonntag, 14. August 2005, 21:41

Ich war ca 7 oder 8 und habe bei einem Freund die ersten Platten(Hui Buh,HG Francis,Schrumpeldei)gesehen und gehört.

"Infiziert" wurde ich dann durch TSB Sinclair.

eason

Rebellenhühnchen und Hörspiel-Nerd 2012

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4

Sonntag, 14. August 2005, 22:11

Mein Bruder und ich haben die Kassetten immer kistenweise aus der Bayer-Lesehalle getragen, seit mein Bruder lesen konnte (da war ich dann 5), wir haben damals alles gehört, was die Bibliothek eben da hatte. Dazu auch ein paar eigene Kassetten, das waren aber wenige. Meine Mutter hat mir vor ein paar Tagen erst erzählt, dass meine Eltern für den Urlaub immer ein paar Benjamin Blümchens gekauft haben und immer ein, zwei zurückbehalten haben für den Augenblick, wo sie die Geschichten nicht mehr ertragen konnten, denn wir sind ja immer mit dem VW-Bus durch Europa gegurkt und da fährt man schon mal länger, und das natürlich nicht ohne Beschallung. :D (Wir haben allerdings auch Musik gehört, die Stones sind für mich immer noch ganz eng mit Urlaub verbunden.) Damals stachen die drei ??? für mich nicht besonders heraus, war nur eine Serie von vielen. Ich kann überhaupt nicht sagen, wie lang das ging bzw. wo dann die Pause kam, schätzungsweise so mit 14.

Wieder angefangen hat es mit den Hörspielen mit zwei CDs voll mit mp3s von den drei ??? und TKKG, die mein damaliger Freund von einem Freund bekommen hatte, und die ich dann im Schnellverfahren sämtlichst verschlungen habe. Das fiel so ungefähr mit Beginn meines Studiums zusammen. Auf dem Weg aus Köln nach Hause kam ich immer am Saturn am Hansaring vorbei, und ich habe es mir dann schnell zur Gewohnheit gemacht, mich nach guten oder schlechten Tagen (und besonders Klausuren) entweder mit MCs zu belohnen oder zu trösten. So konnte ich mir ganz oft welche kaufen *g* und hatte dann auch sehr schnell meine Drei ??? komplett. TKKG wollte ich erst gar nicht sammeln, eigentlich wollte ich überhaupt nur die drei ??? haben. Dann habe ich aber eine Freundin kennen gelernt, die noch ganz andere MCs zu Hause hatte, und ich bin wehmütig geworden nach Locke und den Funk-Füchsen und Bille und Zottel und all den anderen Hörspielen meiner Kindheit und habe mich auf ebay gestürzt. Unterstützt wurde das natürlich durch die Entdeckung von Hörspielseiten im Internet, besonders der RBC und der dreifragezeichen.de. Erst später kamen dann Serien dazu, die mir bis dahin unbekannt waren. Und dann kam natürlich auch die Mühle. =)

Und so wurde aus der kleinen easy, die nur ungefähr 5 MCs besaß, die etwas größere easy mit bald 700 MCs.
Humankind cannot bear very much reality.
(T. S. Eliot)


Puempel

Der schieläugige Kutscher

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5

Sonntag, 14. August 2005, 23:14

Aus meiner Kindheit kenne ich nur die allerwenigsten Hörspiele. Ich kann mich nur an "Die drei ??? und der Super-Papagei" (1) erinnern. Selbst besessen habe ich "Hui Buh und der schaurige Punkt" (7) und die Trixie Belden-Folgen 5, 8 und 10.

Mit circa 11 Jahren schenkte mir meine Tante "Die drei ??? und der magische Kreis" (27) zum Geburtstag, die mir total gefiel und die ich erstmal rauf und runter gehört habe. Bald bemerkte ich, dass einer meiner besten Freunde "Die drei ???" sammelte, von ihm wurden dann erstmal alle MCs überspielt, die er hatte. So stieg meine Sammlung recht schnell von 1 auf 60 - wenn auch nicht in Original. Da die ersten Hörspiele, die ich zu der Zeit zu Ohren bekam, "Die Rache des Tigers", "Spuk im Hotel", "Fußball-Gangster" und andere Werke aus der 60er-Dekade waren, haben sie bei mir einen großen Nostalgie-Faktor erhalten. Generell sind bei mir Hörspiele mit Nostalgie-Faktor erst mit 11 oder 12 Jahren zum ersten Mal gehört wurden.

Nachdem ich mit circa 15 Jahren alle Drei ??? überspielt beisammen hatte, drängte sich der Wunsch auf, diese Hörspiele in Original zu haben. Deshalb bin ich zu Media Park in Kempen marschiert und habe da eine Sammelbestellung von etwa 70 MCs gemacht. Gab's dann auch günstiger. :-) Während dieser Zeit sammelte ich auch die Harry Potter-Hörbücher.

Zur gleichen Zeit kam ich in Kontakt mit der rocky-beach.com, wo ich eason kennenlernte und auf die dreifragezeichen.de wechselte. Hier fand ich viele neue Freunde (und Feinde *g*) und ich wurde auf andere Serien aufmerksam. Ich merkte wahrlich erst, dass es da noch etwas anderes gibt als "Die drei ???". Im letzten Jahr habe ich dann begonnen, andere Sachen zu sammeln.
Hier begann es eigentlich mit "Gabriel Burns", was meiner Sammelleidenschaft ausgesprochen gut tat. Dann habe ich "Trixie Belden" vervollständigt. Und dann kamen noch allerlei Serien hinzu und es werden hoffentlich noch immer mehr.

Derzeit stehe ich bei etwa 230 MCs, so um den Dreh.
I put my hands in the air. And you were there. (c) Pharrell Williams, 2014

Schamane

Der Pfarrer mit den Laseraugen

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6

Montag, 15. August 2005, 01:18

Ich wurde so geboren. :-)

Na ja, von meiner Schwester hab ich viele Märchen-Platten und fast alle Hui-Buh Kassetten übernommen. Als He-Man-Fan war das die nächste Station. Dann Bibi Blocksberg und immer weiter und weiter. Bis heute geht das so. Sammlung wird immer größer, Geld und Platz immer weniger.
Wer nicht sehen will, muss hören! :-)

http://olis-weite-welt-des-wahns.blogspot.com



One way ticket und Grüße an den Rest

7

Montag, 15. August 2005, 07:00

Meine große Schwester, bekam von unserer Tante, deren Kinder schon erwachsen waren, eine ???-Kassette nämlich die schwarze Katze. Die hat ihr gut gefallen und dann hat sie ihre ???-Sammlung so ca. um 20 Kassetten erweitert. Als ich dann diese Hörspiele gehört habe, haben sie mir so gut gefallen, dass ich dann später die Sammlung übernommen habe und um ein paar Kassetten mehr als 20 ergänzt habe ;-)
Haschimitenfürst.de

Das mag schon sein, aber wo ist der Bus mit den Leuten, die das interessiert?

8

Montag, 15. August 2005, 10:36

Meine Mutter hat mir als ich so 6 oder 7 war,Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg Kassetten gekauft.Nach einem halben Jahr kamen dann auch noch Bibi und Tina Kassetten dazu.Mein Oma hat mir und meiner Schwester dann auch Fünf Freunde Kassetten gekauft,damit wir diese bei ihr hören können wenn Mama und Papa nicht da waren.Mit 10 Jahren begann ich TKKG zu sammeln.Dann ruhte meine Begeisterung für HSP ca. 2 Jahre, bis eine Freundin mir eine ???-Kassette auslieh.Ich glaub es war "Tödliche Spur".Nachdem ich diese dann gehört hatte und echt toll fand,legte ich mir auch andere ???-Kassetten zu.Heute habe ich um die 40.Durch die Poltermuehle,bin ich dann auf Gabriel Burns und Point Whitmark,welches ich bisher nur als Buch kannte gekommen.

9

Montag, 15. August 2005, 16:09

früh gings los, mit karl may (vinyl), hui buh und dann den ??? und mit abstrichen auch TKKG. es folgte das die pubertätspause und dem wahnsinn die komplette sammlung zu verhökern. nach vielen jahren dann war mir mal wieder nach einer ??? folge und auf den damaligen flohmärkten konnte man sich die folgen fast aussuchen. preise von 50 pfenning und ein spottgelächter das es immer umsonst dazugab konnte iman immer finden. so waren die ??? bald komplettiert und immer mehr serien kamen dazu, später dann einzelhörspiele.

der spunk
Es gibt Suppe, Fettsack

10

Montag, 15. August 2005, 16:21

Also meine erste bewußte Hörspielerfahrung waren die Pumuckl MCs, damals noch mit Alfred Pongratz als Meister Eder. Dann folgten diverse Blyton Geschichten wie "Dolly", "5 Freunde" und "Peter und Penny". Meine erste ??? kaufte ich mir 1980. Das war das Gespensterschloss. Das weiss ich noch wie heute... die 4,50 DeMark hat mir meine Mutter geschenkt und ich hab die Kassette mit meinem Bruder vor unserm Gartenhäuschen gehört (mit nem Mono-Rekorder). Ich war so begeistert, dass ich mir am selben Tag noch eine Folge gekauft habe (Silberne Spinne), das Geld hat mir meine Oma geschenkt. *G* Ab da gings dann mit dem Sammeln los.

Irgendwann kam der dann der Einschnitt und die Kassetten wanderten zu meinem kleinen Bruder. Ich hab dann immer mal zwischen durch ???, Pumuckl und Bibi Blocksberg gehört, aber nicht regelmäßig. Das änderte sich 1999. Da mußte ich ins Krankenhaus. Damit es nicht zu langweilig wird, kauft ich mir ein paar ??? CDs und die Leidenschaft war wieder erwacht. Leider mußte ich wieder ganz von vorne Anfangen, da mein Bruder all unsere Kassetten weggeworfen hatte. Der HONK! :mecker: Zu den ??? gesellte sich dann schnell noch die ein oder andere MC aus meiner Jugend und mittlerweile umfasst meine Sammlung ca. 1200 MCs und CDs und auch ein paar LPs.

11

Montag, 15. August 2005, 16:43

Mein erstes Hörspiel hatte ich mit 5 Jahren, glaub ich. Das waren Bibi und Tina, weil ich mal furchtbar gerne Pferde mochte. *g* Das war dann auch wenig später meine erste komplette Serie, die ich besaß. Und womit ich mit der Leidenschaft sogar eine damalige Freundin mit in den Ban zog.
Dazu sind dann kurze Zeit später Bibi Blocksberg, TKKG und Märchenkassetten zu gekommen. Drei ??? erst später. Damit hat dann erst „richtig“ meine Sammelleidenschaft angefangen. Und ich habe auch andere Hörspielserien angefangen zu sammeln, leider hab ich ja noch Lücken. *räusper* Seit ich auch anderes sammel, gibt es meistens am Wochenende auch immer nen Hörspiel zum Frühstück und meine Mum hört auch schon fleißig Hörspiele mit. *g*
Aber heut sammel ich auch auch LPs und CDs, nicht nur Kassetten, auch wenn ich Kassetten schöner finde und sie mich an die ganz kleine Gina erinnern. Außerdem hab ich ja erst ca. 400 Stück, da kann ich noch viiieeeel mehr sammeln. Obwohl meine Freundin immer schon finden, das ich genug hätte. :-D
EuGi
09.09.06

mirror

Shallowain, der Hund

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12

Montag, 15. August 2005, 17:57

Alles begann irgendwann vor langer Zeit, als ich, klein wie ich war, Märchenkassetten gehört habe, sowie die berüchtigten BB-Hörspiele (Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen). Daneben noch diverse Hörspiele wie aus den Serien Regina Regenbogen und Lady Lockenlicht(...).
Schon damals hatten Hörspiele auf mich eine faszinierende Wirkung.
Als mir dann eines Tages eine TKKG-Kassette in die Hände fiel und ich sie hörte, wurde ich erstmals abgeschreckt. Gruselig und so ganz "anders" als die von mir gewohnten Hörspiele, da Effekte und Musik sich mit den Stimmen zu einem riesigen Ungetüm aufbäumten. Damals bin ich mit der EUROPA-Machart noch gar nicht zurecht gekommen. Heute schon.
Irgendwann kam ich dann über die Fünf Freunde wieder zu TKKG und dann zu den Drei Fragezeichen. Das war 2002.
Seitdem hat mich der Hörspielwahn gepackt und meine Regale bersten bald vor Kassetten und CDs.
Und es ist kein Ende abzusehen....
to be continued....
Der Tag wird kommen

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Mephisto

unregistriert

13

Mittwoch, 17. August 2005, 14:43

Also bei mir begann alles mit den Europa LP's von Karl May (Winnetou etc.). Später kam ich über TKKG zu den anderen Serien, obgleich mir einige Genre verschlossen blieben (Science Fiction usw.). Eine rechte "Unterbrechung" gab es bei mir eigentlich nicht bzw. von meinem 14 bis ungefähr 17 Lebensjahr waren HSP nicht sonderlich siginfikant in mein Leben integriert. Ich begann nach dieser kurzen Rast eigentlich aus der Gleichförmigkeit heraus wieder zu sammeln.

nellska23

unregistriert

14

Freitag, 19. August 2005, 16:44

anfang: roter klapp-plattenspieler (lautsprecher im deckel) - erste langspielplatte: der kleine häwelmann, die B-Seite fand ich immer übelst gruselig (das blaue licht), dann kamen viele hui buh und hexe schrumpeldei-platten dazu, hab ich die geliebt... *verklärtenblickkrieg*

dann bekamen mein bruder und ich unsere erste drei ??? - cassette geschenkt..... *dramatische musik setzt ein* wir streiten uns bis heute, ob es der sprechende totenkopf oder der grüne geist war. also ich bleibe dabei, dass es der sprechende totenkopf war ;) - dann fleißig MCs aus der bücherei ausgeliehen und auch zu geburtstagen gewünscht, bzw. selbst gekauft. fünf freunde kamen auch noch dazu, da ich damals viele bücher von enid blyton gelesen haben, speziell >... der abenteuer < und >geheimnis um...< , wobei mich die cassetten von den abenteuer-büchern nie so ganz überzeugt haben.

irgendwie fand ich dann auch zu den hektisch-neofarbenen, aber wunderbaren grusel-cassetten, von frankenstein über dracula zu ameisen... fand es damals echt gruselig, musste es aber hören *grins*

dummerweise meine komplette sammlung im angehenden erwachsenenalter auf dem flohmarkt verkauft, da ich dachte, mit hörspielen sei jetzt schluss, schließlich zählt von nun an nur noch sex, drugs and rock'n'roll... welch trugschluß... man kann das ja alles ganz wunderbar miteinander verbinden :D... als ich das bemerkte, musste ich mir alle folgen mühsam wieder beschaffen X( - aber bis auf 3 folgen habe ich alle wieder :]

bin zwar ziemlich limitiert bei meinem hörspiel-geschmack, zu gabriel burns, point whitmark und wie sie alle heißen habe ich irgendwie nie gefunden, weiß auch nicht wieso. aber hörspiele sind sooo schön :)))) und eine meiner lieblingsbeschäftigungen ist, mit meiner tochter in der küche zu sitzen und hörspiel-cassetten zu hören :) [mal sehn, wie lange noch... zur zeit sind bei meiner "kleinen" die blackeyed peas und die gorillaz viel angesagter...]

und wenn die cassetten keinen bandsalat hatten, dann leben sie auch heute noch ;)


liebste wochenend-grüße von der
nellska.

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mali

Timmy, der Hund

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15

Dienstag, 23. August 2005, 10:30

also meine erste kassette war frankensteins sohn im monsterlabor.. die eiserne lunge und die schreie beim frühstück von maggy und bob waren ja schon mega-spannend. ab da verfolgte mich die serie, die ich bis heute noch sehr liebe..vor allem die folge mit dem werwolf ( DER EIMER :-) , draculas tochter und für mich immer noch die beste folge der pakt mit dem teufel (schergen toni :D ) weihnachten und ostern fielen dann an meinem nächsten geb. zusammen, als ich meine erste drei ??? kassette bekam, natürlich folge 1. neid kam zwischen meinem freund und mir damals nicht auf, weil er hatte eindeutig mehr tapes von den ??? aber dafür hatte ich beim zelten nach der HG.francis werwolf - folge immer das zelt für mich.. :D neben drei ??? wurden nebenbei viele einzelhörspiele angeschafft. das war damals schon echt verrückt. eine hörspiel-pause gab es irgendwie nie, man blieb am ball, was so auf den markt kam, aber trödelmarktbesuche und massen-käufe blieben eine lange zeit aus. jetzt wo unsere haus-bau-anbau-maßnahme beendet ist und auch langsam der rubel wieder dort hinrollt wo er hin soll, nämlich in die extra gefertigten mc-regale hab ich noch einiges nachzuholen. und alles ohne ebay, da habe ich nämlich keine ahnung von.. und evtl. stöbere ich auch lieber. meine maus hat das Fieber auch seit Jahren angesteckt :-D .. momentan liege ich bei ca. 1200 mc/cd/LP
es grüßt der graue karpatenhund
mali
:gladbach:

Halbi

Konga, der Menschenfrosch

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16

Dienstag, 23. August 2005, 18:36

Es war einmal vor langer, langer Zeit da kam ein Halbi auf die Welt. Das Halbi war ein ganz artiges und ruhiges Kind :D und dazu noch das Einzige seiner Art in seiner Familie.
Es ward größer und wollte beschäftigt werden. Da gaben die Eltern dem Halbi Altpapier und Buntstifte und so malte es in einem fort lustige Menschen mit Händen wie Rechen. Irgendwann kam es aber, da das Halbi alles Papier bemalt hatte und es wollte wieder beschäftigt werden. Da ließen sich die Eltern etwas anderes einfallen:
Sie kauften dem Halbi Märchenhörspiele, denn das Halbi konnte ja noch nicht selbst lesen. Und so hörte das Halbi Märchen, tagein und tagaus. Es verging einige Zeit bis das Halbi Nachschub forderte und alsdann tummelten sich noch eine Waldo- und eine Bibi-und-Tina-MC zwischen den Märchen. Natürlich kamen binnen ein paar Jahren auch noch andere MCs dazu und das Halbi hörte eifrig.
Nun kam es, dass das Halbi inzwischen schon lesen konnte und es besuchte mit der Mutter eine Bücherei. Dort fand es zwischen den vielen, vielen Büchern auch andere Hörspiele und lieh sich seitdem immer so viele Kassetten und Bücher aus, dass sie sie gar nicht mehr selbst tragen konnte. Von Benjamin, dem lieben Elefant zu Bibi Blocksberg und anderen Märchen wurde alles durchgehört.
Einige Zeit verging - das Halbi ward schon größer geworden - da fand die Mutter, das Halbi sei zu groß für Hörspiele und redete ihr die Bibi-kassetten aus. Aber Hörspiele machten dem Halbi so viel Spaß, dass sie sich entschloss ab nun wenigstens erwachsener Hörspiele zu hören und es lieh sich Drei Fragezeichen Kassetten aus.
Es ging noch lange Zeit, da das Halbi nur noch ausleihte, bis es eines Tages in den weiten Feldern und Wiesen des Internets eine ???-Hörspielwiese entdeckte, auf der ganz viele andere Hörer herumtobten. Schon bald schloss es sich den anderen an und es dauerte nicht lange, bis es begann, nicht mehr nur auszuleihen, sondern auch eigene MCs zu kaufen. Ein paar der anderen halfen dem Halbi dabei (an der Stelle möchte ich Danke sagen ;) ) und nun hat es schon so viele Kassetten, wie sie vor ein paar Jahren noch nicht mal zählen konnte.
Und weil es nicht gestorben ist, so sammelt es noch weiter.

~ Ende ~
Parole: Warten!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Halbi« (23. August 2005, 18:37)


17

Donnerstag, 12. Januar 2006, 19:14

Als meine Website noch lief habe ich sie geschrieben, das ist aber schon eine Weile her. Schön, dass ich sie noch habe. Hier ist sie:

Dem Pirat! seine Hörspieler-Biographie

Es fing alles an als ich wohl so ungefähr drei Jahre alt war. Ich selbst kann mich natürlich nur noch wage an das alles erinnern, weiß dennoch so einiges aus Erzählungen meiner Mutter und meiner 20 Jahre älteren Schwester, an welcher das Hörspielerdasein leider vorbeigezogen war.

Von ihr hatte ich also nichts zu erben, außer einem alten abgewrackten Schallplattenspieler. Das war noch so ein heißes Teil ohne jegliche Extra-Ausgänge. Der einzige Ausgang, den dieses Ding hatte, war irgendetwas Zweipoliges. Der Stecker, der dort hineingesteckt wurde, gehörte zum einzigen Lautsprecher, den man daran anschließen konnte. Und eben dieser Lautsprecher war im Deckel integriert. Alles in allem war es ein schwarzer Holzkoffer mit Henkel. Den Namen der Firma habe ich leider vergessen, auch meine Schwester selbst konnte mir dazu keine Auskunft geben. Sie meinte, es könnte etwas von Telefunken gewesen sein. Keine Ahnung…

Naja, ich erbte also im stolzen Alter von drei Jahren diesen Schallplattenspieler. Leider hatte ich bis dahin keine einzige Schallplatte, die ich damit abspielen konnte. Ich weiß echt nicht, von wem ich jetzt meine erste Schallplatte geschenkt bekam, ich glaube aber von meiner Schwester. Sie hatte zwar keine eigenen, aber ich meine, sie schenkte mir mein erstes Hörspiel. Für Musik schien ich ihr zu jung.

Welches Hörspiel das war, kann sich der ein oder andere wohl nun denken.

Genau, es war „Die Schatzinsel“ von Europa. Die ganz alte mit dem lila Schiffscover. Es war schließlich erst 1978 und zu dem Zeitpunkt gab es die verkürzte Neuauflage wohl noch nicht, keine Ahnung. Ich weiß nur noch, dass diese LP noch verschweißt war, denn ich bekam die Folie nicht sofort herunter und machte gleich erstmal einen dicken Kratzer auf das schöne Cover…

Naja, für einen dreijährigen Knirps wie mich wohl ein etwas hartes Hörspiel, aber ich spielte zu dem Zeitpunkt immer mit meinem Playmobil-Piratenschiff und ich schätze, dieses Spielen regte meine Schwester, oder wen auch immer, zu diesem Piraten-Geschenk an.

Leider kann ich mich nur noch an wenige Hörspiele aus meiner Kindheit erinnern. Da waren z.B. „Der kleine Muck“, „Der Struwwelpeter“, „Der gestiefelte Kater“, „Das tapfere Schneiderlein“, „Schneeweißchen und Rosenrot“, „Frau Holle“, um nur ein paar aufzuzählen. Das waren alles Europa-Schallplatten, daran kann ich mich noch erinnern.

Abenteuerhörspiele oder Krimis lernte ich erst viel später kennen. Von Gruselgeschichten ganz zu schweigen…

Ich weiß nur eines, bis heute hat mich die Schatzinsel von Stevenson am meisten beeindruckt und geprägt. Ich weiß auch nicht, wie oft ich dieses Hörspiel in meinem Leben schon gehört habe, aber mehrere 100 Mal werden es wohl gewesen sein.

Um 1980 muss es gewesen sein, ich war jedenfalls noch nicht in der Schule, sondern besuchte meine Mutter immer nach dem Kindergarten auf der Arbeit, lernte ich „Die drei ???“ kennen…

Doch dazu werde ich später mehr erzählen…







So, ich war bei den „???“ stehengeblieben. Hier wird das Ganze für mich selbst überschaubarer, da ich mich an den Altersrahmen von 5-12/13 besser erinnern kann, als an die Zeit davor.

Wie gesagt ging ich nach dem Kindergarten immer zu meiner Mutter auf die Arbeit und vertrieb mir dort die verbleibende Zeit mit den Spielsachen von Thomas, dem Sohn der Familie bei der meine Mutter putzte. Daran kann ich mich echt noch erinnern, als wäre es gestern gewesen. Bei ihm lernte ich Masters of the Universe (die Actionfiguren), und auch Star Wars kennen.

Zu dem Zeitpunkt kannte ich aber die Geschichten, die sich um diese Figuren handelten, noch nicht. Irgendwann wurde es Thomas aber wohl zu bunt, dass jemand eigentlich fremdes immer mit seinen Spielsachen spielte. So teilte er meiner Mutter mit, dass ich gerne seine Hörspiele hören dürfte, aber von seinem Spielzeug die Finger zu lassen habe.

Meine Mutter gebot mir dieses natürlich sofort. Ich hörte Geschichten wie Supermaus, Black Beauty, aber auch andere Kindergeschichten. Drei Schallplatten gab es dort, an die traute ich mich nicht heran. Sie sahen so gruselig aus. Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass ich erst fünf war.

Also, die Schallplatten, bzw. deren Covers waren schwarz, darauf stand etwas in weißer Schrift geschrieben, dann waren da noch drei verschiedenfarbige Zeichen drauf. Was mir aber wirklich angst machte, ohne überhaupt zu wissen, was auf diesen Schallplatten war, waren die Bilder. Auf einem war ein böse grinsender Drache, auf dem zweiten war ein großes braunes Monster und auf dem dritten war etwas, was ich so gar nicht identifizieren konnte (für Kenner möchte ich anmerken, es waren natürlich „???“-Hörspiele: letzteres war der Phantomsee).

Meine Mutter bekam mit, dass ich diese Hörspiele mied, fragte mich, warum ich immer nur die anderen höre, und nicht mal die, die ich noch nicht kannte. Ich beichtete ihr, dass die Bilder so gruselig sind.

Im nachhinein erzählte sie mir, dass sie wohl Thomas, den Inhaber dieser drei Hörspiele fragte, um was es sich handelte, und mir kurzer Zeit später mein erstes Hörspiel von „Die drei ???“ schenkte. Es war die 1. Folge, „Die drei ??? und der Super-Papagei“. Diese hatte ein so ganz anderes Cover. Es sah gar nicht so „bedrohlich“ aus, wie die anderen. Und ich hörte es mir an. Ich hörte es mir nicht einmal an. Ich hörte es mindestens drei mal hintereinander, so sehr war ich von den schlauen drei Jungs beeindruckt. Von diesem Zeitpunkt war es restlos um mich geschehen. Ich war süchtig nach dieser Serie, ohne mir darüber bewusst zu sein. Gut, ich war mittlerweile auch erst sechs Jahre alt.

Die ersten zehn Folgen bekam ich in kürzester Zeit zusammengeschenkt zu sämtlichen Gelegenheiten von meiner Mutter, meinem Vater oder meiner Schwester. Alle noch auf LP.

Leider verlor mein alter Plattenspieler immer mehr an Qualität, weil ich die Nadel dieses Gerätes mehr als nur überbeanspruchte. Irgendwann liefen die LPs überhaupt nicht mehr. Ich hatte aber in der Zwischenzeit wieder ein altes Abspielgerät von meiner Schwester geerbt. Es war ein Kassettenrekorder. Auch wieder nichts Besonderes. Ein einfacher Kasi mit integriertem Monolautsprecher, nach oben hin ausgerichtet. Es war nichts Besonderes, aber es war ein intakter Kassettenrekorder.

Meine Schallplatten wanderten in die hintersten Ecken meines Kinderzimmers. Nun mussten Kassetten her.

Bei uns gab es zwei Läden, die mittlerweile die von mir so heiß geliebten Europa-Serien führten. Der eine war ein Elektroladen, der andere war Photo Quelle. Bei beiden deckte ich mich selbst von meinem Taschengeld mit immer wieder neuen Hörspielen ein, bekam aber wie gesagt auch zu allen Gelegenheiten Hörspiele geschenkt.

Mal war ich erkältet und konnte nicht in die Schule. Da ich noch keinen eigenen Fernseher hatte, schenkte mir meine Mutter ein Hörspiel. Ich bekam auch Hörspiele geschenkt, wenn ich tapfer beim Arzt oder beim Frisör war (ja, ich hatte angst vorm Frisör…). Zu Geburtstagen oder Weihnachten oder Ostern gab es immer mindestens 4 Hörspiele.

Natürlich hatte ich sehr schnell die laufenden „die drei ???“-Hörspiele beisammen. Ich hatte aber auch andere Serien kennen gelernt. Teilweise über Freunde, teilweise aber auch einfach über die liebevollen Cover. Meine Lieblingsserien waren zu dem Zeitpunkt „die drei ???“, „Hui Buh“ und „Die fünf Freunde“. Ich hatte auch vereinzelt einige TKKG oder Funkfüchse-Hörspiele. War aber von diesen beiden Serien weniger begeistert. Damals schon.

Hm, wie kam ich zur Gruselserie? Wie kam ich an Larry Brent? Ich war sechs oder sieben Jahre alt, und spätestens mit 8 war es um mich geschehen… Grusel wurde neben den „???“ zum Mittelpunkt meines Lebens.

Dazu aber später mehr…

Gruß Pirat!

Zitat

"Ihr werdet nie den Tag vergessen, an dem ihr Captain Jack Sparrow beinahe geschnappt hättet"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JackSparrow« (12. Januar 2006, 19:15)


18

Donnerstag, 12. Januar 2006, 19:15

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, bei der Gruselserie. Wie oben beschrieben hatte ich mich zwei Jahre zuvor ja noch mächtig vor den „???“ gegruselt.

Mit ca. 7 Jahren war ich schon viel mutiger, zumindest kam ich mir viel mutiger vor. Ich war bei meinem besten Freund Jörg (HALLO JÖRCH!) zu Besuch. Jörg’s Familie wohnte im gleichen Haus wie wir, allerdings ein Stockwerk höher. Jörg hört auch Hui Buh und die Fünf Freunde. Daran, ob er auch noch andere Serien hörte, kann ich mich nicht mehr erinnern.

Wir spielten jedenfalls immer mit unseren Star Wars Figuren. Hatte ich oben von Masters gesprochen? Masters gab es damals noch gar nicht!!! Mein Fehler! Jedenfalls hatten Jörg und ich viele Star Wars - Action Figuren. Als uns das zu langweilig wurde, fragte er, ob wir nicht mal das Zimmer seines Bruders durchstöbern sollten. Gesagt, getan. Und was fanden wir?

Ich weiß es echt noch, als wäre ich gerade erst von diesem Besuch nach Hause gekommen. Sein Bruder Ralf hatte neben seinem Bett auch einen Kassettenrekorder stehen. Ralf war 5 Jahre älter als wir beide. Demnach hörte er keine Kinderhörspiele mehr. Er hörte DIE GRUSELSERIE von H.G. Francis.

Und wir waren zu zweit natürlich viel mutiger, als jeder von uns beiden allein. Also wurde die Kassette geschnappt, die neben dem Kasi von Ralf lag und mit in Jörg’s Zimmer getragen. Es handelte sich um „Draculas Insel, Kerker des Grauens“. WAS für ein Hörspiel. Wir waren begeistert und zu zweit gruselte es sich viel besser, als alleine. Man will ja kein Feigling sein

Von da an wünschte ich mir nicht mehr nur die Kinderserien, sondern auch die Gruselhörspiele von Europa. Auch diese verschlang ich mehr oder weniger. Wir tauschten untereinander aus, was wir noch nicht hatten. Aber irgendwann hatten wir sowieso beide, jeder für sich diese Super-Serie zusammen. In der Schule, in unserer Klasse war noch jemand, der auch auf Gruselgeschichten stand. Michael. Und Michael hatte alles! Über „John Sinclair“ und die „Gruselserie“, bis hin zu „Macabros“ und „Larry Brent“. Von ihm liehen wir uns natürlich auch das ein oder andere Hörspiel aus. Er bekam dafür dann halt „Hui Buh“, „Die Fünf Freunde“ oder „Die drei ???“. Ich selbst fing dann noch für mich an „Larry Brent“ zu sammeln, weil mir diese Serie am besten gefiel. Mit den anderen konnte ich nicht wirklich viel anfangen. „John Sinclair“ fand ich geradezu langweilig. Von den „Macabros“-Folgen gefiel mir noch „Konga, der Menschenfrosch“ am besten. Der war so schön ekelig.

Und liebe Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften!!! Ich bin trotz Grusel und Horror ein Prachtjunge geworden, ich wuchs und gedeihte. Ein Kind, ein Jugendlicher aus der Nachbarschaft, kein Serienkiller, der bei jedem Pups auf die Leute losgeht, nur weil er den achso bösen "Gorgo" gehört hat... Einfach lächerlich, was ihr euch herausnehmt...

Ich weiß nicht mehr genau, wie lange ich sammelte, ich weiß nur noch, dass die letzte große Serie, die ich komplett hatte, „Masters of the Universe“ war. Ich hatte nicht nur alle Hörspiele, ich hatte auch fast alle Figuren, Fahrzeuge und Burgen. An Playmobil dachte ich schon lange nicht mehr.

Nun wurde ich aber mit 13 langsam „erwachsen“ und fing mit dem Skateboard-Fahren an, was ich auch heute noch, wenn auch nur sporadisch mache. Die Hörspielsucht ließ langsam nach. Man war „out“ wenn man Hörspiele hörte, und „out“ war ich als Skateboarder bestimmt nicht. :J

Die Hörspiele landeten nach und nach im Keller. Dort waren sie auch relativ schnell vergessen. Genauso erging es meinen Masters- und Star Wars-Figuren. Alles in die Versenkung.

Meine Mutter, unwissend wie sie nun mal war, nahm irgendwann, ich weiß nicht wann, den ganzen „Kram“, der ihren Keller verstopfte, und verschenkte alles, ja, wirklich ALLES an die „Kinder“ in der Nachbarschaft. Ihr Sohn interessierte sich ja nicht mehr dafür…

Und es war bis zu meinem 21. Lebensjahr wirklich so. Ich interessierte mich bis zu meiner Zivildienstzeit wirklich nicht mehr für Hörspiele. Wichtiger waren Skateboards, Contests (Tuniere), Mädchen und meine Freunde. Später kam noch eine Playstation hinzu, mit der ich mich bestimmt 2 Jahre Tag und Nacht beschäftigte…

Wie kam ich aber jetzt wieder zurück zu meinen Hörspielen? Zu der Sucht, die uns alle beflügelt?



Gruß Pirat!

Zitat

"Ihr werdet nie den Tag vergessen, an dem ihr Captain Jack Sparrow beinahe geschnappt hättet"

19

Donnerstag, 12. Januar 2006, 19:20

Zivildienst. Ja, das ist das Stichwort in meiner Hörspiel-Biographie. Ich hatte meine Bankausbildung abgeschlossen, wohnte noch zu Hause und hatte im Zivildienst ein ziemlich laues Leben.

Noch in der ersten Zivi-Woche brach ich mir beim Skaten das Kahnbein. Die Sportler unter euch werden wissen, was das bedeutet. Ruhigstellung des kompletten Armes und zwar bis kurz vorm Schultergelenk. Das Ganze dauert dann so ca. 3-4 Monate bis zur völligen Rehabilitation. Körperliches Arbeiten fällt somit flach. Aber ich hatte einen sehr guten, entgegenkommenden Chef. Gerd! Im Grunde habe ich es DIR zu verdanken, dass ich zu meiner Hörspielsucht zurückfand…

Also, mein Chef beim Zivildienst hieß Gerd. Und Gerd meinte, er wolle mich nicht zurückstellen lassen, obwohl er das Recht dazu hätte. Er wolle sich ohnehin lieber um organisatorische Sachen kümmern und suche schon seit geraumer Zeit jemanden, der sich um die Buchführung der Sozialstation kümmert, jemanden der die Dienstpläne und Gehaltsrechnungen aufhält. Ein Mädchen für alles, was Papierkram angeht. In mir fand er diese Person.

Durch meine Bankausbildung hatte ich mit Sicherheit die nötigen Grundkenntnisse, um den Laden zu schmeißen.

Naja, er stellte mich nicht zurück. Er vertraute mir quasi seinen Job an. Nun ja, die Stellvertretung vom Chef hatte allerdings, nach einer kurzen Einarbeitungsphase, nicht wirklich viel zu tun. Von den 8 Arbeitsstunden täglich blieben schon nach kurzer Zeit 4 Std. übrig, die man sich selbst irgendwie gestalten musste, wenn man schnell arbeitete.

Ich fing dann an mir für diese „leeren Zeiten“ Asterix-Hefte zu kaufen. Leider hatte ich nach gut einem Monat sämtliche Asterix Hefte, die es bis zu dem Zeitpunkt gab, mehr als einmal durchgelesen. Was nun?! Die Playstation dort aufzubauen hielt ich dann doch für etwas zu dreist. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber irgendwie war es wohl „Fettes Brot“, die mich zu den „???“ zurückführten. Während meiner Zivi-Zeit kam ihr Album auf den Markt, in welchem einige Passagen von „Justus, Bob und Peter“ gesprochen wurden. War da nicht sogar ein Song über die drei auf dieser CD? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls kam ich mit meinen Hörspielfreunden von früher ins Gespräch, die das Hörspielen auch mittlerweile alle aufgegeben hatten. Einer erwähnte aber in Bezug auf die „Fettes Brot“-CD, dass es wohl auch eine „???“-Folge gäbe, in der „Fettes Brot“ einen Gastauftritt hätte. Leider wusste er nicht, um welche Folge es sich handelte.

Ich konnte mich nur noch daran erinnern, dass ich damals schon 42 Folgen der „???“ hatte. Und in keiner dieser Folgen kam natürlich Fettes Brot vor. Also entschloss ich mich kurzerhand mir mal 10 Folgen zu kaufen. Ich fing bei Folge 50 an und kaufte halt bis Folge 59.

Anfangs wunderte ich mich über die seltsame Musik. Sie störte mich doch sehr, diese „neue“ Musik. Es gab mittlerweile knapp 90 Folgen. Mann oh Mann, da waren ja einige Folgen an mir vorbeigerauscht in 8 Jahren. Waren es 8 Jahre? Ganz schön lange Zeit. Naja, ich machte so weiter. Ich kaufte mir jede 2. Woche 10-15 Folgen der „???“. Auch die alten, die ich ja früher schon einmal gehabt hatte. „Fettes Brot“’s Gastauftritt interessierte mich gar nicht mehr. ICH WOLLTE ALLE „???“ HABEN!!!

Ich blieb aber für lange Zeit nur bei den „???“ und interessierte mich nicht für andere Hörspielserien. Ich bekam nur mit, dass viele der alten Serien, die ich damals so geliebt hatte, gar nicht mehr im Handel erhältlich waren, und wenn doch, dann mit neuer Aufmachung des Covers. Auch das Europa-Logo sah entsprechend schlecht aus. Ich verband damit nichts mehr.

Auf die Idee, mal auf Trödelmärkten oder so nachzuschauen, kam ich gar nicht.

So blieb ich lange Zeit nur bei den „???“. Sie teilten mit mir den Zivildienst, eine angefangene Ausbildung zum Versicherungsfachmann, welche ich dann aber doch abbrach. Sie teilten ein weiteres Jahr in einer Sparkasse, in der ich mich so gar nicht wohlfühlte.

Allerdings lernte ich dort Hubi und Roland kennen. Beide waren wenig jünger als ich und auch große Hörspielfans der ersten Stunden. Roland hatte sämtliche Bücher und Kassetten noch von früher von den „???“. Hubi sammelte andere.

Während meiner Zeit dort in der Sparkasse stieg mein Interesse für PCs. Hatte ich doch da meinen eigenen stehen, leider ohne Internetanschluss. Irgendwann aber kaufte ich mir einen und versank völlig in diesem so ganz neuen Thema für mich. Das muss so um 1999 gewesen sein. Schnell musste ein schnelleres Modell her, mein Einstiegsmodell war ein altes Laptop, das noch völlig langsam durchs Internet stolperte.

Irgendwie kam ich mit Roland ins Gespräch auf die Hörspielwebseiten. Wir machten uns einen Spaß daraus immer mehr Informationen über den Hörspielbereich zu sammeln und auszutauschen.

Irgendwann hatten wir mehrere hundert Websites und fanden das alles doch recht unübersichtlich. Also teilten wir uns sämtliche Links und selektierten die wichtigsten heraus. Ich allerdings mit etwas mehr Eifer als Roland. Mich hatte die Hörspielsucht wieder völlig gepackt. Ich fand ein Forum für mich, in dem ich mich ziemlich schnell zu Hause fühlte… Ja, das Ich fand einen Hörspielchat: #hoerspiele im IRC. Über das CLH-Board konnte ich, damals noch als BLACKBEARD im Internet unterwegs, auch den Kontakt zu Horst Kurth aufbauen, welcher mich nach einigem Hin und Her für eine Nebenrolle in A.D.F. 3 engagierte. Falls sich also jemand fragt, wer BLACKBEARD sei. Das war ich… Hehe… Sollte es zu einem weiteren Auftritt in einem Hörspiel kommen, werde ich diesen allerdings als „Pirat!“, bzw. unter meinem richtigen Namen vollziehen.

(Anm. 2006: Mittlerweile gibt es A.D.F. 6 und auch darin durfte ich in einer weiteren, etwas größeren Rolle auftreten)

So, bei Internet, Forum und Chat war ich stehengeblieben. Man tauschte Informationen untereinander aus und fand Gleichgesinnte. Alles in allem eine tolle Zeit. Natürlich gab es im Internet, wie auch im richtigen Leben Höhen und Tiefen, doch irgendwann wird man schlauer, zieht sich nicht jeden Schuh an und genießt einfach die Zeit, die man mit seinem Hobby verbringt.

Angemeldet bin ich im oben genannten CLH-Board, aber auch bei den Für mich die beiden besten Foren im Internet. Den Clinch der letzten Zeiten habe ich längst vergessen. Ich surfe über meine Lieblingswebsites, von denen ich die mir wichtigsten noch eben nennen möchte:

(Ich habe nur die von mir häufig besuchten Sites angegeben. Seht es mir nach, falls ich eure Site vergessen habe. Es liegt nicht an euch, sondern an meiner Vergesslichkeit...)

Heute sehe ich das alles mit mehr Abstand, verbringe mehr Zeit im Real-Life, auch mit meinen Hörspielen. Meine Sammlung wächst und gedeiht. Mittlerweile sammle ich auch Hörspiele von anderen Verlagen, nicht nur von Europa. Ich tausche mit anderen oder kaufe auf Trödelmärkten. Mein Schwerpunkt sind irgendwie wieder die Schallplatten geworden, dieses Lagerfeuerfeeling, was man dabei bekommt ist doch schöner für mich, als das leise Rauschen der Kassetten. Die alten Serien von Europa, die ich früher hatte, habe ich mittlerweile fast alle wieder komplett, zum Teil auch bis zu den aktuellen Folgen. Die „???“ ist immer noch meine Lieblingsserie, auch wenn die neuen Folgen lange nicht mehr an die alten heran kommen.

Und wenn ich mal ein schönes Hörspiel finde, wird es gekauft, auch wenn die Preise zum Teil echt krank geworden sind. Aber das ist eine andere Geschichte…

Man sieht an meiner eigenen Hörspieler-Biographie, dass auch ich zum Großteil Europa zu meinem Schwerpunkt gemacht habe, aber das sind nun mal die Erinnerungen an meine Kindheit. Und irgendwie wollen wir doch alle wieder Kinder sein…
Gruß Pirat!

Zitat

"Ihr werdet nie den Tag vergessen, an dem ihr Captain Jack Sparrow beinahe geschnappt hättet"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JackSparrow« (12. Januar 2006, 19:31)


Franz Ströter

unregistriert

20

Montag, 13. Februar 2006, 02:34

Wenn ich jetzt schreiben werde, wann ich auf die guten, alten Europa-Hörspiele aufmerksam geworden bin, nämlich im Herbst 1995, dann wird mich die Hälfte hier sicher milde belächeln :-). Andere hatten zu diesem Zeitpunkt gerade ihr Revival in puncto Hörspiele oder es bahnte sich an. Aber ich muss bei der ganzen Geschichte etwas weiter ausholen: Die Herbstferien 95 verbrachte ich mit einem Freund und dessen Eltern in deren Ferienhaus an der Ostsee, unweit von Kappeln. Die abende verbrachten wir vor dem Kamin, entweder mit unseren Gameboys oder wir lasen( im Ferienhaus gab es keinen Fernseher, das hat sich im Nachhinein als wunderbare Sache erwiesen :-). Während ich zunächst alle drei Kalle-Blomquist-Bände verschlang, die ich mitgenommen hatte, hatte Cristofer Bücher eines gewissen Alfred Hitchcok vor der Nase, von dem ich bis zu dem Zeitpunkt noch nie etwas gehört hatte. Auf die Frage, ob denn Hitchcock ähnliche Geschichten verfassen würde wie Astrid Lindgren, begann er von drei jugendlichen Detektiven zu erzählen, die in Kalifornien lebten, ein Büro in einem alten Hänger auf dem Schrottplatz Titus Jonas unterhielten und sich mit einem Rolls Royce durch die Weltgeschichte kutschieren ließen. Mein Interesse war geweckt und ich las den "Superpapagei" innerhalb von zwei Tagen durch. Die Aufmachung der Bücher(Schutzumschlag mit exzellent gestaltetem Cover, edler Leineneinband) hatte mich gleich beim ersten Anblick beeindruckt. Cristofer erzählte aber auch von Hörspielkassetten zu der Reihe, die er immer in der Bücherhalle in HH-Blankenese ausleihen würde. Wieder zuhause angekommen, zerrte ich meine Mutter bei nächstbester Gelegenheit in die Bibliothek bei uns in HH-Lokstedt. Dort hatte ich sonst immer Comics, neues von Petterson und Findus oder dergleichen entliehen. Ich stürzte sofort in die Ecke mit den Jugendbüchern und erblickte alsdann die scheinbare Unmenge an ???-Büchern. Es müssen so ungefähr 50 Stück gewesen sein, damals war Spuk im Hotel die aktuellste Ausgabe und die Bücherei verfügte fast über sämtliche Folgen. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich alle Bücher auf einmal entliehen sowie die ungefähr 15 Kassetten, die in einem kleinen Korb bei der Ausleihe deponiert waren. Meine Mutter schritt jedoch sogleich beherzt ein( "Nimm erstmal drei Bücher und drei Kassetten mit, wenn du die kennst, kommen wir wieder zurück und leihen neue Sachen aus"). Welche Bücher ich mir auswählte, weiß ich leider nicht mehr, von den Kassetten waren es Superpapagei, Höhlenmensch und Gefahr im Verzug. Dazu stopfte ich noch den Band "Kriminalistik" der Was-ist-Was-Reihe in die Umhängetasche meiner Mom. Die hatte später kaum die Haustür geöffnet und ich begann zu quengeln, da ich unbedingt eine der Kassetten hören wollte. Das Angebot, eine Folge auf der Anlage im Wohnzimmer zu hören, schlug ich aus und begab mich stattdessen in die Küche, wo zu dieser Zeit noch ein silberner Uralt-Rekorder von anno dazumal stand, der jedoch noch passabel lief. Da saß ich nun am großen Esstisch und lauschte der furchteinflößenden Stimme Gerlach Fiedlers aus der Papageienfolge, der genialen Musik Carsten Bohns sowie den Orchestermelodien und wunderte mich zwischendurch, da Justuts im Hörspiel ja plötzlich doch eine Mutter zu haben schien. Nebenbei blätterte ich in dem Kriminalistik-Band. Noch heute habe ich Bilder daraus vor Augen, wenn ich den Superpapagei mal wieder höre. Bilder einer Moorleiche, eines Bankräubers auf der Flucht und einige Dinge mehr kommen da in meinen Erinnerungen hoch. Das ganze wurde abgerundet durch die Zweige der Bäume in unserem Garten, die sich stürmisch im Wind bewegten und vom Regen, der an die Küchenfenster peitschte. Bis Januar/Feburar 96 war ich zunächst Stammgast der Bibilothek und hatte die vorhandenen Kassetten und viele Bücher gehört und gelesen. Irgendwann kam es dann zu einer anderen wichtigen Station in meiner Fan-Karriere: Meine Großeltern waren wieder mal zu Besuch und ich spazierte an einem Samstagvormittag mit meinem Opa über eine Fußgängerzone in HH-Niendorf, weil wir auf Weisung meiner Oma irgendwas auf dem Wochenmarkt kaufen sollten^^. Samstags gab es auch immer einen kleinen Flohmarkt, wo Kinder ihre alten Spielsachen, Bücher etc. anbieten konnten. Als ganz kleiner Butscher hatte ich dort oft das ein-oder andere Spielzeugauto erstanden. Nun ging ich also mit Opa an den Decken vorbei, auf denen allle möglichen Dinge ausgebreitet waren und -ich wollte meinen Augen nicht trauen- erblickte plötzlich gleich drei alte ???-Kassetten, alle schön in einer Reihe zur Schau gestellt. Zu einem Preis von je 50 Pfennig pro Folge wurde ich dann stolzer Besitzer vom Fluch des Rubins, der flüsternden Mumie und vom verschwundenen Schatz. Mein Opa redet heute noch von dieser Situation, ich soll mich angeblich mehr über diese Kassetten gefreut haben als später zb. über Sachen wie Laptop, ipod etc :D. An einem anderen Stand erblickte ich dann noch den Automarder und den weinenden Sarg. Für eine Mark gingen die Tapes in meinen Besitz über. Ich hatte bis zu diesem Tag überhaupt nie daran gedacht, mir eigene Bücher oder Kassetten der ??? zu kaufen und hatte auch nicht sehr oft mit Freunden über sie gesprochen. Von nun an ging ich so oft es möglich war jeden Samstag zur besagten Fußgängerzone und hielt Ausschau nach Kassetten und Büchern der drei Jungs aus Rocky Beach. Das waren Wahnsinnszeiten, ich brachte wirklich immer was mit nachhause. Kostenfaktor: zwischen 50 Pfennig und 2, 50 DM. Und dat war schon viel! Ich bekam damals 3 DM Taschengeld pro Woche, das aber März 96 zu meinem neunten Geburtstag deutlich aufgestockt wurde. Kurz danach lernte ich dann TKKG kennen, dazu schreibe ich demnächst mehr. Hoffentlich nerve ich hier niemanden, da ich manches etwas zu detailliert beschrieben hab. Aber es macht Spaß, so alte Geschichten mal aufzuschreiben^^.