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Belphanior

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Mittwoch, 30. Mai 2007, 17:20

Belphaniors Gabriel Burns Countup

Bei Gabriel Burns empfiehlt sich immer noch ein Countup. Neben dem Buch "Die grauen Engel" höre ich gerade die Höspiele.

Zur Zeit bin ich in der Nachtkathedrale angelangt.Aaron Cutter ist somit der erste Fahler an einem fahlen Ort. Wird es 9 weitere Fahler geben (oder erledigten diese Aufgaben andere Helfer wie beispielsweise die Ammoniten)...?

Diese Serie ist auf jeden Fall auch beim erneuten Hören ein Genuss!

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2

Dienstag, 19. Juni 2007, 19:07

RE: Belphaniors Gabriel Burns Countup

Ich hätte natürlich bei der Folge

Der Flüsterer (1)

anfangen müssen.

Am interessantesten fand ich dabei die Stelle, als Steven Burns das erste Mal auf den grauen Engel traf. Die Szene, bei der das Maul des grauens Engel den Arm eines Opfers preisgab, erinnerte mich beim diesmaligen Hören ein wenig an die Fütterung von Jungvögeln ;-).

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3

Mittwoch, 20. Juni 2007, 15:41

Die nächste Folge

Die Brut (2)

hat mir ebenfalls gut gefallen, wenn gleich nicht so gut wie der Flüsterer. Steven trifft erneut auf einen grauen Engel - und wird erneut vor einer direkten Konfrontation / Zusammenkunft gestoppt. Schön gefällt mir, dass es sich bei der Brut um die Menschenbrut handelt - und nicht um den Nachwuchs der "schrecklichen Monster" :-).

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Donnerstag, 21. Juni 2007, 10:56

Dann ging es weiter zu meiner bislang absoluten Lieblingsfolge:

Experiment Stille (3)

Diese Folge hat irgendwie alles, was ein gutes Hörspiel braucht:
Coole Sprüche ("Oder wollt Ihr Weicheier mit dem tretroller zur Arbeit fahren".)
Eine interessante Location, einen guten Sound & und eine klasse Atmosphäre, Sprecher, die mit Herz und Ohr voll bei der Sache sind...

Am interessantesten fand ich beim erneuten Hören, die Szene, als Larry Newman einen "Besucher" in seinem Ohr bekommt. Nimmt dieser wirklich Reißaus, weil Larry ein Hörgerät hat?? Der Charakter Larry ist auf jeden Fall interessant; ich werde ihn im Fokus behalten...

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Donnerstag, 21. Juni 2007, 14:49

Meine erste Gabriel Burns Folge war

Angst aus Eis (4)

Früher konnte ich mit dieser Folge nichts anfangen, jetzt gefällt sie mir umso mehr. Luther Niles ist kaltblütig, professionell und eine Bereicherung der Serie. Die isländische Umgebung kommt im Hörspiel richtig gut rüber, Wolfram wird bedeutsam...

Was ich immer noch so richtig einordnen kann: Wie kann Luther so schnell den Ammoniten zerstören? Kennt er eine Selbstzerstörungssequenz? Und wenn ja: Woher? Aber noch bedeutsmaer ist: Warum erschießt Larry Luther? Okay, Luther ist ein Saukerl, wie er im Buche steht, aber ein Mord?! Larry, Larry....:mafia:

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6

Donnerstag, 21. Juni 2007, 18:09

Tja, dann kam

Die Nachtkathedrale (5)

Aaron Cutter ist nicht unbedingt interessant, aber da hat Volker Sassenberg wohl eine andere Einstellung. Vielleicht entwickelt sich ja der Fahler noch von einem Psychopaten zu einem raffinierten Gegegnspieler / Mitspieler...

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7

Donnerstag, 21. Juni 2007, 19:07

Bei der nächsten Folge

Die Totenmaschine (6)

ging so richtig die Post ab. Hier stimmt einfach fast alles. Ein kleiner hilfloser Junge entpuppt sich als Beobachter - nur warum schießt er auf Steven? Wollte er ihm - Gabriel - lediglich eine Nachricht zukommen lassen? Also, diese Folge war klasse, weil auch Steven und Joyce als Team agieren mussten...

Diese Folge gehört seit kurzem zu meinen GB-Top5..

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Freitag, 22. Juni 2007, 14:11

Der nächste Teil

Die Fänge des Windes (7)

ist eine meiner Lieblingsfolgen. Hier erfährt man endlich mal etwas über Bakermans Vergangenheit und über Ila al Khalf. Die Idee, neben Jürgen Kluckert noch einen zweiten Erzähler einzusetzen, ist prima. Die Atmosphäre packt einen und ein wenig fühle ich mich an Indiana Jones erinnert (aber GB ist dabei weitaus besser als IJ) .

Bakerman übernimmt schließlich eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ist dies der Grund, warum ausgerechnet er Jahrzehnte später auf Gabriel stoßen wird...?!

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9

Freitag, 22. Juni 2007, 14:50

Nach der tollen Folge (7) kommt mit

Nebelsee (8)

eine Folge, die mir nicht so richtig ans Herz wachsen will.
Natürlich werde ich den Eindruck nicht los, dass diese Folge wichtig für die Entwicklung Gabriel Burns ist, aber etwas fehlt.
Vor allem würde ich sehr gerne wissen, wie Larry Steven aus den See geholt hatte - denn auch Larry hat noch mindestens ein Geheimnis...Ansonsten ist auch diese Folge spannend gemacht, aber halt kein "Abräumer".

Eine Frage an alle, die das erste Gabriel Burns Buch "Die grauen Engel" gelesen haben:
Ist die tote Frau im Hochzeitskleid die Witwe von Carl Abrahams? :tape:

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Freitag, 22. Juni 2007, 17:44

So, es geht wieder mal nach Europa, genauer nach Rumänien:

Am Grenzgebiet (9)

Es wird eine Spur härter, und man spürt irgendwie, dass die "dunklen Mächte" in Rumänien etwas offener operieren. Eigentlich ist "Am Grenzgebiet" die Einleitung zu dem nachfolgenden Zweiteiler, als Einzelfolge ist sie daher nicht unbedingt überragend...

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Montag, 25. Juni 2007, 13:02

Dann kam die Doppelfolge:

Diesseits der Kuppeln (10)

Welt der Dämmerung(11)

dran.

Diese Folge zeigt, was mit dieser Erde geschehen könnte, wenn gewisse Kräfte die Oberhand gewinnen.

Die Atmosphäre ist wieder einmal klasse, die Wölfe und das andere Viehzeug - sprich die gesamte Fauna und Flora - gefallen mir. Prima ist auch, dass man die "menschliche" Seite von Luther Niles sehen kann: Er kümmert sich um seine Brut, auch wenn wir eher ans Übergeben als an Babys denken würden.

Es bleiben allerdings noch einige Fragen zurück: Was sollten die Segelflieger? Warum vermisst niemand den ersten Toten? Weshalb bewirken die Metastasen im Menschen das Sterben der Fremden in der Kuppelwelt? Warum hat noch niemand vorher diesen Einsiedler erledigt/gefressen? Ist die Erde eine gute Nahrung für krebskranke Menschen? Alles ein wenig merkwürdig. Insgesamt aber eine gute Doppelfolge!

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12

Dienstag, 26. Juni 2007, 17:41

Und gleich ging es weiter mit einer weiteren Doppelfolge:

Die Erste Erinnerung (12)

und

Die Kommission (13)

Steven Burns enthält endlich wichtige Informationen über seine Herkunft - auch wenn er diese Neuigkeiten wohl am Liebsten nicht gehört hätte. Yellow Ma, der etwas runde Anker, holt wichtige Erinnerungen aus Steven heraus. Ja, ich fand und finde dies immer noch packend: Warum darf Steven nicht weiter (zurück) gehen? Was passiert dann? Warum ist er hier? (und warum nur so unwissend ;-) ?)

Schön, dass für ihn als Zweijähriger das Laufen eine neue Erfahrung ist...Welche Erscheinungsform hatte er wohl einst besessen?

Die Kommission ist eine meiner Lieblingsfolgen: kalt - der Jeep versinkt im eiskalten Fluss, hart - mit einem Luther Niles in Bestform. Auf der einen Seite ist er hart, auf der anderen Seite besitzt er noch etwas Menschlichkeit. Sauber erzählt (also guter Handlungsfaden): Bakerman war schon immer ein guter Geschichtenerzähler. Die Erkenntnis über seine ersten tage als Mensch muss wirklich Steven umgehauen haben...

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13

Dienstag, 26. Juni 2007, 18:15

Nach der doch sehr packenden Folge 13 gab es

Die Verbündeten (14)

- eine Folge ohne die bekannten Hauptakteure Steven, Joyce und Bakerman. An sich eine gelungene Folge, die mir beim erstmaligen Hören wirklich gut gefallen hat. Jetzt aber, wo ich Stuart Bloombergs Ende kenne, packt sie mich nicht mehr so richtig. Aber wenigstens erfährt man mehr über die Finks...Wie wird sich der (ehemalige, einfache) Forstbeamte Larry in Zukunft verhalten...?

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14

Mittwoch, 27. Juni 2007, 17:37

Und wieder ging es durch eine Doppelfolge

Ohne Bewusstsein (15)

und

Infektiös (16)

Afrika gefällt mir als Schauplatz ganz gut. Man kann sich wirklich gut vorstellen, dass UNO und GB-Akteure hier als Fremdkörper wirken.
Prima finde ich, dass es mit der Uhr wieder einen Hinweis auf Daniel gibt. Warum will aber der Flüsterer Bakerman testen? Ist Daniel der Flüsterer? Hat Daniel auf der anderen Seite der Wolframtore eine besondere Rolle eingenommen? Wie kommt ein Mann aus Seattle ins tiefste Afrika? Der Anfang von [Ohne Bewusstsein war ein wenig merkwürdig: Was hat Farlaine mit Afrika zu tun? (Warum kümmert sich ein Geist um sowas?)

Und noch wichtiger ist: Warum ist Steven in ärzlicher Behandlung (Psychiater)? Er müsste doch nach den ganzen Erlebnissen mehr als abgebrütet sein. "Wie, ich wurde nie geboren? Na und?! Solange ich voll funktionstüchtig bin und nicht roste!" ;-).

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15

Donnerstag, 28. Juni 2007, 17:05

Und noch eine Doppelfolge:

Was ist das Leben? (17)

und

Neun Morde (18)

Es fängt mit der Auslieferung eines Paketes an: Stuart Bloombergs Leiche wird an Bakerman gesendet. Dann nehmen Bakerman, Joyce Kramer und Steven Burns Abschied von dem Mann mit der Brille.
Später scheint es wieder positiver für Steven zu laufen: Schwerbewaffnet, d.h. mit einer Flasche guten Rotwein in den Händen steht Steven an Joyces Haustüre. Anstelle eines romantischen Abends zu zweit, erwartet ihn neben der attraktiven Joyce ein altbekannter Glatzkopf: Bakerman. Und so beginnt die nächste Reise...

Zusammen mit Steven versucht Joyce ihre Eltern zu retten. Nebenbei erfährt man, dass Joyce 12 Jahre lang in Therapie - in Ravenstone - war.

Die erste Folge hat mir noch einigermaßen gut gefallen, bei der zweiten Folge bin ich aber nicht so glücklich gewesen. Payton war schon zu Beginn zwielichtig, der Ausbruch des Vulkans und des Riesenkalmars stehen für Action, aber ein wenig fehlen mir bissige Kommentare (die sind abgesehen vom Running Gag mit der Lavalampe Mangelware) und Hintergrundinformationen.

Es gibt wieder einmal eine Reihe von Fragen: Ist Joyce die natürliche Tochter ihrer Eltern oder ein Geschöpf ähnlich zu Gabriel? Was soll der Abdruck der Geisterhand auf dem Bauch der Schwangeren - analog zu Nebelsee. Was genau war mit Evans? Warum hielt man ihn überhaupt so nahe zum Riesenkalmar auf? Wofür benötigt man eigentlich das Geschöpf? Das Entscheidende war doch der Wasco im Inneren...:holmes:

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Freitag, 29. Juni 2007, 17:24

Mal wieder eine Einzelfolge:

Die welke Saat des Lotus (19)

Es fängt in einem irdischen Gerichtsaal an: Der Nachtclubbetreiber Jefferson Carter – nach eigener Aussage ein Bote der zwei Horizonte - kündigt den Beginn des "Zeitalters der Erlösung" an.

Die Zeugin Kim Noon, eine Chinesin und frühere Freundin von Steven, wird sechs Jahre später von Joyce Kramer, Larry Newman und Steven Burns als Leiche betrachtet: Steven ist schockiert. Er war wohl nie der ideale Traummann und hatte Kim einfach so verlassen. Es wäre prima, wenn man mehr über diese Zeit von Steven erfahren könnte. Warum konnte er nie eine langfristige Beziehung eingehen? Was für Albträume hat / hatte er? Reflektiert sich diese Zeit in seinen Büchern?

Torkelnd, ja fast am Boden zerstört, besucht Steven Burns Shelley Noon, die Schwester der verstorbenen Kim. Die Asiatin wirkt alles andere als attraktiv: Der Kopf ist kahl geschoren und sie ist mit einem alten Armeemantel bekleidet. Shelley geht davon aus, dass Jefferson Carter für den Tod ihrer Schwester verantwortlich ist. Sie erzählt Steven, dass Kim nach dem Verkauf von Carters Club noch weiterhin in dem Nachtlokal gearbeitet hatte.

Steven kennt den neuen Betreiber: Lin Zisheng, ein Chinese, der dank seines dünnen Schnurbärtchens Steven an Clark Gable erinnert, der für den runden Anker Yellow Ma arbeitet.

Im Nachtclub treffen Steven und Shelley auf Lin Zisheng. Jetzt wird es interessant: Der Chinese spricht von einem Krieg und von Steven als Waffe, die allerdings noch lernen muss zu funktionieren.

Nach einem leichten Schlag auf dem Hinterkopf und ein von Steven sabotierter Anschlag Shelley Noons auf den Chinesen, darf Steven in der Kanalisation weitersuchen. Im unterirdischen Tunnelsystem trennt sich Steven von Shelley. Da stellt sich mir die Frage: Warum? Die Kannalisation ist so groß, da lohnt sich das Aufteilen einer Zweiergruppe ohnehin nicht. Außerdem sehen die Überlebenswahrscheinlichkeiten zu zweit besser aus. Aber Steven denkt wohl ohnehin nicht an Shelleys Wohl, oder?

Ein dunkler Schatten gleitet an Steven vorbei, der nichts anderes zu tun hat, als diesem nachzutauchen. Als Steven aus dem Wasser steigt, befindet er sich in einem Gewölbe, umgeben von modriger Luft. Steven erkennt ein Gebilde aus Leichenteilen, welches das schauerliche Abbild eines Grauen Engels darstellt – eine Opferstelle, wohl einzig und allein dafür geschaffen, um den geflügelten Geschöpfen zu huldigen.

Jetzt wird es für Steven ernst: Ein Geschöpf, ähnlich einer Moräne, umspinnt Steven mit klebrigen Fäden am Rande eines schwarzen Trichters ins Ungewisse. Dann hört Steven die Stimme des Flüsterers. „Zurück.“, „Bald“ sind die Worte. Wird Steven bald zurückkommen dürfen? Wird bald der Krieg beginnen? Welche Rolle wird er im Krieg einnehmen? Ist seine Aufgabe mit der ersten Schlacht beendet? Werden die Menschen überhaupt eingreifen können, oder sind wir nicht nur einfaches Fußvolk, Bauernopfer in diesem riesengroßen Spiel der Götter?

Nebenbei tötet Shelley Noon den Mörder ihrer Schwester Kim - Ming-Tsai - und niemand erfährt, wer eigentlich der Auftraggeber in diesem makabren Spiel ist. So ein schlechtes Timing. Den Ming-Tsai hätte man foltern müssen. Brutal, aber vielleicht hätte die Menschheit noch eine minimale Chance…

Am Ende treffen Shelley Noon und Steven Burns erneut aufeinander. Dieser Abschnitt des Hörspiels gefällt mir absolut super! Am Firmament spielt sich ein farbenprächtiges Feuerwerk ab. Man hört die Raketen, welche die Chinesen bei ihrem Neujahrsfest abfeuern. Steven ist innerlich wieder einmal am Ende, dennoch versucht er im Gespräch mit Shelley eine nicht ganz so traurige Figur abzuliefern. Genial ist unter anderem der folgende Dialog
“Kann ich irgendetwas für Dich tun?“
“Ja. Lebe wohl!“

und die letzten Worte des Erzählers brennen sich in mein Gehirn:
Ihm war kalt.

Eine starke Folge!

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Montag, 2. Juli 2007, 18:04

Wie ging es weiter?

Staub der Toten (20)

Sieben kleine Menschlein
waren total verstört
kam das böse Doktorlein
und hat sie erhört
ihr Leiden wurde rasch kuriert
sie haben's kaum gespürt
ihre Leben wurden ausradiert
hat Euch das berührt?

So oder so ähnlich ging es mir auch beim erneuten Hören. Charles Warren, Dave Ullman, Ann Crook, Jane McCormack, Brian Stark, Sarah Dunston und Nicolas Skelton sind Namen, die man schnell wieder vergisst. Die einzige Frage war, ob wenigstens einer von ihnen überlebt, aber so richtig hat mich das nicht interessiert. Warum rennt Sarah weg? Wenn ich am Verbrennen bin, werde ich doch wohl vor lauter Qualen nach Hilfe schreien, ja richtig nach Hilfe betteln. Durch diese Flucht kann man wenigstens Larry krankenhausreif anbrennen und somit von der Gruppe trennen – so dass Dorgan Fink, der eh nichts Besseres zu tun hat, Krankenbesuche machen kann. Bewacht denn niemand aus Bakermans Team einen angeschlagenen Kameraden? Dorgan, der dauernd Shakespeare zitiert, nervt mit der Zeit.

Was gibt es sonst noch zu berichten: Das Öffnen der Schädeldecke war grausam für die Ohren und Vorstellung, aber Gerichtsmedizin war – vielleicht mit Ausnahme von Doktor Quincy noch nie mein Ding. Man erfährt von Dr. Victor Zeysen, der auch im Buch „Die grauen Engel“ eine wichtige Rolle einnimmt und Bakerman aus der Ravenstone-Zeit bekannt ist (man erinnere sich, dass Joyce dort 12 Jahre lang in Behandlung war). Der Fernsehtechniker Elliot Brody, ein Handlanger des Doktors bzw. Dorgans, hat nur eine kleine Rolle. Wieder einmal ein Bauernopfer.

Was genau war mit dem Wolfram? Das Gehirn arbeitet dank des Wolframs und eines Mikrochips weiterhin im Schädel der Toten. Wofür benötigen die Fremden aufgerüstete Menschen? Als Waffen? Dafür sind doch die einfachen Menschen zu schwach, oder? Als Boten oder Sklaven? Wären da nicht hitzebeständige Roboter (die fast 100% aus Wolfram bestehen) stärker? Na gut, vielleicht erfährt man in einer weiteren Folge mehr darüber…

Bleibt festzuhalten, dass Dorgan Fink Larry über die Existenz eines letzten Ammoniten informiert – und der befindet sich in Vietnam...

Man mag es erkannt haben, diese Folge gefällt mir irgendwie nicht. Auch das Ende, bei dem Dorgan – Luftverschmutzer – Fink in Drakes Wohnzimmer die wichtigen Unterlagen verbrennt, ist nur störender Qualm, kein feuriges Hörspiel...

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Dienstag, 3. Juli 2007, 17:26

Die Phase Fleisch nähert sich ihrem Ende:

Zauberer (21)

Es fängt spannend an: Das Telefon bimmelt; nass und fluchend geht Steven Burns, der unter der Dusche stand, an den Apparat. Man hört eine feine, bekannte Kinderstimme. Daniel! Ich finde es prima, wenn Stevens kleiner Bruder in Erscheinung tritt. Wie genau verschwand Daniel vor mehr als 24 Jahren? War es wirklich Steven, der seinen Bruder in eine andere Dimension verbannt hatte? Oder hatte gar Aaron Cutter oder sogar Bakerman seine Hände im Spiel? Bakerman würde ich mal ausschließen, aber wir sind wohl noch weit genug von der Wahrheit entfernt…

Daniel Stimme bittet Steven um Hilfe, und mittels eines Kindertotenschädels erfährt Steven, wohin die Reise gehen soll: "Die Straße der Knochen".

Rasch bricht Steven auf. Es ist klasse, dass er nach der ganzen Lethargie endlich mal Entscheidungen treffen kann und auch seinen Grips einschaltet: Die Pilotin - Leva Palovna – wird von ihm verladen und es geht los. Herrlich! Ich bin begeistert! Und dann: Ssteven wacht auf und sieht Dorgan Fink, der ihn überwältigt und gefesselt hat. Na toll! Es nervt. Irgendwie kann man Steven sehr leicht in den Schlaf versetzen, man erinnere sich an Joyces Schwester...

Bei mir ist erst einmal die Spannung raus. Auch das erste und einzige Aufeinandertreffen von Steven und Majore – der Bauer, der König sein wollte – Fink rettet nur bedingt. Fink zeigt Steven die Bilder vieler Kinder – unter anderem Lukas, den Jungen aus dem Mountain Whistler, der seinerzeit versucht hatte, Steven zu erschießen. Somit erhält Steven ein weiteres Puzzle-Teil: Die Fremden suchen geeignete Kinder….

Die anschließende Flucht erscheint irgendwie unglaubwürdig, aber vielleicht sind die Beobachter auch nicht die Hellsten…

Steven reist mit der Pilotin weiter zu der „Straße der Knochen". Überall sieht man Fäulnis und Tod. Ein Kranker, der eigentlich schon seit Monaten tot ist, fragt Steven röchelnd, ob er erlöst wird.

Kurz darauf spricht der Flüsterer mit Steven und teilt ihm mit, dass er es war, der Steven einst auf diese Welt gebracht hatte. Was sagte der Flüsterer? Mein Zauberer hat Dich befreit. Befreit von wem? Von Daniel? Wer ist der Zauberer? Aaron Cutter, der Fahler, der selbst liebend gerne Zauberer tötet? Sind diese Zauberer überhaupt wahre Zauberer? Oder war es die Macht des Flüsterers? Mein Zauber….und Steven muss gegen Aaron antreten…Alles noch ein wenig undurchschaubar, aber wir sind noch nicht am großen Finale angekommen...

Der Flüsterer gab sein Leben für das Gabriels, der das „Portal, um zehn fahle Orte dem Bösen anheim fallen zu lassen" verkörpert. Klingt gut, jetzt wird Steven wohl endlich zur Waffe geschmiedet. Am Ende erhält Steven noch Daniels Laterna Magica. Dann ist Daniels Wispern zu vernehmen: "Es ist zu spät... Du musst sie versiegeln, die Orte der Fahlen..." Wirklich? Muss er dies? Immer noch bin ich im Dunkel und sehne mich nach dem Licht der Erkenntnis. Aber mir gefällt dennoch die Folge, auch wenn sie oft die Spannung rausnimmt.

Was passiert sonst noch? Außerdem erleben Larry Newman und Joyce Kramer die ersten Vorboten der Hölle von Vietnam…

Ich warte auf das große Finale der Phase Fleisch!

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Mittwoch, 4. Juli 2007, 12:47

So, es geht zum großen Finale:

In das Dunkel (22)

Bakerman spricht Lil Hasting auf Steven Burns Verhalten und Verschwinden an. Kurz hört man noch Steven im Gespräch mit einer Frau, die ihre Tochter Maggie vermisst. Aaron Cutter taucht auf; Henry Keene wurde von ihm erstochen. Soweit so gut. Ab jetzt ist Steven nicht mehr aktiver Teil des großen Finales. Wichtig ist noch, dass Cutter erwähnte, dass er Daniel für einen Störfaktor hält. Hat er ihn verschwinden lassen, als Steven Hokuspokus Formeln gesprochen hatte?

Was passiert in dieser Folge? Lil Hastings trifft auf Lin Zisheng; ein sehr kurzes Gespräch. War der Chines überhaupt bei der Sache? Wo blieben seine feinen Spitzen? Ein übermächtiger Feind taucht (wieder) auf. Aaron Cutter ist ein Feind, oder? Wer bekämpft hier wen? Wo laufen die Fronten? Sind Lil Hastings Zauberer und Yellow Ma auf der Seite der grauen Engel? Wohl kaum…Ist Aaron Cutter mit den grauen Engel verbündet? Hmmm….


Es kommt zum Showdown zwischen Bakerman und Armintore Fink im letzten lebenden Ammoniten, der einst aufgestiegen war, um…Ja, warum sind diese Ammoniten an so unterschiedlichen Orte aufgetaucht? Bewachten Sie einst die fahlen Orte oder wollten sie diese zu Fall bringen? Wenigstens klärt der allwissende, nervtötende, undurchschaubare Dorgan Fink Bakerman über die Ammoniten auf. Diese - angeblich vor Millionen Jahren ausgestorben - verbanden sich mit dem Leviathan und dienen seitdem als Gebärstätten für die Brut der Wascos. Klasse-Evolutionssprung ;-). Wer sind die Fremden, mit denen sich Armintore Fink verbündet hat? Welcher Plan steckt dahinter, Lebewesen zu manipulieren und neuartige, grausame Spezies zu züchten. Waren hier fanatische, grausame, menschenverachtende Wissenschaftler, in der Art eines Josef Mengele, involviert? Manchmal erhält man den Eindruck, als ob Ideen der Nazis weitergesponnen wurden, um Überwesen und Sklaven zu züchten…

Nach dem Verrat seines Sohnes (Ist Dorgan wirklich der leibliche Sohn?), stirbt Armintore Fink im Ammoniten; Bakerman, der auf Daniel gestoßen war, überlebt. Was ist mit Daniel? Kennt er noch Bakerman von seiner Zeit als Mensch? War Daniel jemals „normal“? Fragen, die auch in dieser Folge nicht geklärt werden.

Am Ende der Folge empfängt in einem rumänischen Waisenhaus Doktor Victor Zeysen die Reporterin Alicia Donovan. Hier hausen viele grauhaarige Kinder – unter anderem Maggie (aus Vancouver?!) – die einen Einfluss auf die Reporterin ausüben. Nach dem Tod des alten Fink scheint Victor Zeysen die Rolle des menschlichen Gegenspielers auszuüben. Aber wer steckt hinter ihm? Wer entwirft die Pläne, die Ziele, die Ideale, denen sich grausame Wissenschaftler wie Zeysen unterordnen? Es sind noch viele Fragen offen.

Insgesamt ein eher mittelmäßiger Abschluss der ersten Phase Fleisch.

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Mittwoch, 4. Juli 2007, 18:33

SO, nach der Phase Fleisch stellt sich mir die Frage, ob ich diesen Countup weiterführen soll...:spunkynator: