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Mittwoch, 6. Juni 2007, 15:52

Hörbuch - Der Brief für den König von Tonke Dragt

Gestern Nacht sprach Konstantin Graudus die letzten Sätze dieses Hörbuches und ließ mich mit großer Begeisterung in die Kissen sinken. Da ich von der Lektüre des Romans in früheren Jahren noch heute merklich angetan bin, konnte der Text mich gar nicht mehr enttäuschen. Gewiss, die Geschichte entfaltet sich simpel und behält dieses Gewand bis zum Ende bei, doch diese ehrliche Art ein Abenteuer zu formen, behagt mir sehr und ließ es mir leicht fallen, in das Land König Unauwens einzutauchen, samt der Geheimnisse, Ritter und Gefahren. Tonke Dragt pflegt das einfache Wort, versiert sind die Dialoge. Hingegen vernachlässigt sie schildernde Momente, beobachtet wenig und gibt den Charakteren nur eingeschränkt Raum was ihr Verhalten anbelangt. Infolgedessen mutet das Hörbuch schon fast wie ein Hörspiel ohne Kulisse und Musik an, obschon Graudus Wort für Wort die Zeilen vorliest. Dieser Eindruck födert der Lesende merklich durch seine variantenreiche stimmliche Begabung.

Wunderbare Unterhaltung, welche im Nachfolgeband "Der Wilde Wald" ihre Steigerung finden wird. Lohnt sich sehr!