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1

Montag, 11. Juni 2007, 10:50

Rätsel um die grüne Hand

Es darf diskutiert werden! Feuer frei! :)

2

Montag, 11. Juni 2007, 11:23

Beim Titel mußte ich zunächst eher an Edgar Wallace denken, als an E. Blyton.

Die Folge kommt fast ohne Musik aus und ohne Erzähler, was aber
weiter nicht unangenehm auffällt.
Die Sprecher sind allesamt okay, keiner fällt ab oder sticht besonders
hervor. Die Anfangssequenz im Zug ist unterhaltsam gemacht
und einprägsam. Im weiteren Geschehen fällt aber einiges in die Blyton-
Schublade. Ein Jahrmarkt aus dem natürlich auch später der Bösewicht
herkommt, andere Verdächtige gibt es schlichtweg nicht. Die Lösung mit
klauenden dressierten Affen, das gabs eben desöfteren schon, vor allem
der „Zauberer Wu“ aus der „5 Freunde“-Serie lässt grüßen.
Die Auflösung ist nicht spektakulär und der Täter wurde quasi schon
vorher gebrandmarkt.
Was ein bißchen bitter aufstößt ist, daß es Europa wieder nicht schafft
die 1. Folge der Serie auch als erste Folge zu vertonen . Kennengelernt haben
sich die Kinder bei Folge 3, dem „verlassenen Haus“. Es wird zwar in einem
Satz erwähnt, wirkt aber dennoch sehr dünn.

Alles in allem eine durchschnittliche Europa-Folge, die man nebenbei
gut hören kann, aber nichts außergewöhnliches bietet, was einen besonderen
Stellenwert bei mir rechtfertigen würde.

3

Montag, 11. Juni 2007, 13:14

Ich bin wahrscheinlich zu voreingenommen, um sie neutral beurteilen zu können, denn ich kenne das Hörspiel seit meiner Kindheit. Besonders der Anfang im Zug hat sich sehr eingeprägt.
Von der Sprechern hatte sich schon damals Hans Hessling als Großonkel Johann besonders eingeprägt. Bei seiner rauhen, aber warmen Stimme kann man sich den alten Herrn sehr gut vorstellen.
Mir gefiel die Story schon damals gut, da ich Affen gern mag und sie für mich auch sehr überzeugend klangen und ich mir richtig vorstellen konnte, wie sie rumtollen. Und richtig gegruselt hat es mich dann, wenn die beiden Jungs die glühenden Augen im Schloßpark entdeckt haben.
Ein Erzähler wird wirklich nicht vermisst und es wird dem Hörer einfach die Fähigkeit zugesprochen, durch den weiteren Verlauf Rückschlüsse zu ziehen, wo es gerade spielt und wer die handelnden Personen sind.
Positiv ist auch, daß in dieser Folge der Hund noch nicht vorkommt, für den dann in weiteren Folgen das Gebell von FF-Timmy genommen wurde.
Ich muß mich allerdings En-Nabesh anschließen, daß es beim Hören der weiteren Folgen etwas ärgerlich ist, daß manche dann auf einmal vor dieser Folge spielen (wie eben die Kinder Barny kennenlernen).
Ich hatte früher auch Vostas Satz "Ich bin nur ein kleiner Handlanger" nie richtig kapiert und immer "Ich bin nur ein kleiner Hampler" verstanden :-D
Wer hat dir erlaubt hier so herumzuschreien?!

4

Montag, 11. Juni 2007, 15:15

"Rätsel um die grüne Hand" war in meiner Kindheit eines meiner absoluten Lieblingshörspiele. Dann war es lange Zeit verschollen und nur durch Zufall bin ich wieder darauf gestoßen und es wurde natürlich umgehend bei ebay besorgt. Es gehört nach wie vor zu meinen Lieblingen und wird immer wieder gerne gehört...

5

Mittwoch, 13. Juni 2007, 13:15

Auch wenn die Handlung nicht so originell ist und doch sehr an Fünf Freunde und der Zauberer Wu erinnert, gehört dieses Hörspiel zu meinen absoluten Favoriten aus dem Hause Europa.
Dafür ist vor allem die unbeschreibliche Atmosphäre verantwortlich, die hier aufgebaut wird. Ohne jede Eineitung, Eröffnungsmusik oder sonstiges geht die Geschichte mit der Szene am Bahnhof los, ein vergleichsweise Actionreicher Start für damalige Standards. Zudem wusste ich zumindest nicht von vorneherein, dass der freche Kerl den netten Herrn mit seiner Räuberpistole veräppelln will, dadurch gewinnt diese Szene noch an Reiz und der Humor, der sich daraus entwickelt, ist so auch noch zwingender.
Die Sprecher sind durch die Bank großartig, ein Niveau, wie man es wohl nie wieder erleben wird.
Alles in allem ein charmantes und unterhaltsames Kinderabenteuer ohne große Überraschungen, das einfach erstklassig inszeniert ist.
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Oheim Sigi

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6

Mittwoch, 13. Juni 2007, 17:16

Die Geschichte ist nicht gerade revolutionär und funktioniert in vielen ähnlichen Folgen merkwürdigerweise nicht so gut wie hier. Verantwortlich dafür ist unter anderem die dichte Atmosphäre und die interessanten Charaktere. Die Sprecher präsentieren sich in Höchstform. IOnsgesamt eine schöne Kindergeschichte, die aber noch von 2 Folgen der Serie übertroffen wird.
"Fünf Freunde und der Zauberer Wu" ist sehr ähnlich, schneidet aber in der Gunst der Hörer nicht so gut ab. Woran liegt das?
Schnitzel!

7

Mittwoch, 13. Juni 2007, 20:03

Zitat

Original von Hawkeye
"Rätsel um die grüne Hand" war in meiner Kindheit eines meiner absoluten Lieblingshörspiele. Dann war es lange Zeit verschollen und nur durch Zufall bin ich wieder darauf gestoßen und es wurde natürlich umgehend bei ebay besorgt. Es gehört nach wie vor zu meinen Lieblingen und wird immer wieder gerne gehört...


Ist bei mir ähnlich. Allerdings gilt das für fast alle Foilgen der Serie.
Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.
(Erich Kästner 1899-1974)

Oheim Sigi

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8

Mittwoch, 13. Juni 2007, 21:06

RE: Woche 24: Rätsel um die grüne Hand

Sehr schön fand ich auch "Jeremias Plumpudding". Diesen schönen Ausspruch sollten man viel häufiger gebrauchen.
Schnitzel!

9

Mittwoch, 13. Juni 2007, 21:33

Zitat

Original von Oheim Sigi
"Fünf Freunde und der Zauberer Wu" ist sehr ähnlich, schneidet aber in der Gunst der Hörer nicht so gut ab. Woran liegt das?


Zumindest bei mir schneidet deise Folge sogar sehr gut ab. Der verrückte Professor Hayling rockt die Bude. Mich ärgert aber, dass Brummer in den beiden Folgen von verschiedenen Sprechern gespielt wird und sogar verschiedenen Namen hat - als wären es zwei verschiedenen Personen!
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Besen-Wesen

Ivan Kunaritschew

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10

Donnerstag, 14. Juni 2007, 10:02

RE: Woche 24: Rätsel um die grüne Hand

Ich halte das Hörspiel für überbewertet. Inhaltlich eher Blyton-Durchschnittskost kann es aber durch hervooragend aufgelegte Sprecher und eine teils heitere, teils düstere Atmosphäre dennoch überzeugen.
I don't kehr.

eason

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11

Donnerstag, 14. Juni 2007, 18:54

RE: Woche 24: Rätsel um die grüne Hand

Es ist zwar nicht die beste Folge der Serie, aber eine der besseren. (Wobei es keine schlechten gibt.) Die Sprecher sind ausnahmslos großartig, der direkte Einstieg mit der Begegnung im Zug bringt einen gleich mittenrein und die Atmosphäre ist sehr sommerferienmäßig und lustig und zum Glück trotz Jahrmarkt nicht allzu jahrmarktig. In allen diesen Dingen punktet dieses Hörspiel gegenüber dem Herrn Wu, weswegen es mir auch deutlich besser gefällt, auch wenn die Affengeschichte sehr ähnlich ist.
Humankind cannot bear very much reality.
(T. S. Eliot)


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12

Freitag, 15. Juni 2007, 10:18

RE: Woche 24: Rätsel um die grüne Hand

Mir gefällt Wu besser. Es ist spannender. Die grüne Hand hat in puncto Atmosphäre Vorteile, aber insgesamt ist der Fall doch sehr einfach gestrickt. Und am besten von den Geschichten dieser Art gefällt mir "Die drei ??? und das schwarze Monster", zumindest als Buch.
I don't kehr.

13

Samstag, 16. Juni 2007, 09:17

Zitat

Original von Hawkeye
"Rätsel um die grüne Hand" war in meiner Kindheit eines meiner absoluten Lieblingshörspiele.



Ja, allein schon die Einstiegsszene im Zug ist einfach genial - diese Folge ist einfach super! :]
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Oheim Sigi

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14

Sonntag, 17. Juni 2007, 09:33

Das ist eine stärke der ersten beiden Folgen der Serie. Ich denke, dass die fehlende Titelmusik den Eindruck unterstützt, dass man sofort mitten im Geschehen ist.
Mich wundert trotzdem, dass diese Folge, obwohl Zirkusfolgen sonst eher unbeliebt erscheinen, insgesamt derart gut abschneidet.
Schnitzel!

15

Sonntag, 17. Juni 2007, 17:57

Vielleicht liegt es daran, daß es nicht wirklich um einen Zirkus geht (wie bei Wu), sondern eher um einen Jahrmarkt... auch wenn (oder vertue ich mich da jetzt) dazu auch ein Zirkus gehört. Vielleicht sind andere Zirkus-Hörspiele dann zu speziell... mit Clowns etc.
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Oheim Sigi

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16

Sonntag, 17. Juni 2007, 21:41

Ich habe den Eindruck, dass in fast allen Hörspielen die Übergeänge zwischen Zirkus und Jahrmarkt sehr fließend sind. Affen usw. findet man ja auch nicht unbedingt auf Jahrmärkten. Wie es letzendlich genannt wird, ist dann eigentlich auch egal.
Schnitzel!

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17

Sonntag, 17. Juni 2007, 21:46

Ich empfinde den Anteil der Handlung, der tatsächlich auf dem Jahrmarkt/Zirkus spielt, hier doch als vergleichsweise gering. Wie ich schon schrieb, ist die Atmosphäre für mich trotz Jarhmarkt eben nicht besonders jahrmarktig. Aber das ist sicher eine sehr subjektive Geschichte.
Humankind cannot bear very much reality.
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Uwe

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18

Freitag, 14. Dezember 2007, 13:57

Zitat

Original von Oheim Sigi
Ich habe den Eindruck, dass in fast allen Hörspielen die Übergeänge zwischen Zirkus und Jahrmarkt sehr fließend sind. Affen usw. findet man ja auch nicht unbedingt auf Jahrmärkten. Wie es letzendlich genannt wird, ist dann eigentlich auch egal.


Hierzu wollte ich (wenn auch etwas verspätet) anmerken, dass Enid Blytons Buchvorlage "The Rilloby Fair Mystery" von 1950 stammt. Damals waren Jahrmärkte in England wohl etwas anders als bei uns, wo man mit dem Begriff eher einen herkömmlichen Rummel mit Karussels, Geisterbahn und Buden verbindet.

Übrigens heißen die Hauptfiguren im Original anders:
Robert heißt Roger, Dina Diana, Stubs (Peter) Snubby und Lümmel Loony.
Die englische Reihenfolge der Bücher war:
- Rätsel um das verlassene Haus
- Rätsel um die grüne Hand
- Rätsel um den unterirdischen Gang
- Rätsel um den geheimen Hafen
- Rätsel um den wandelnden Schneemann (nicht von Europa vertont)
- Rätsel um die verbotene Höhle
- Rätsel um den tiefen Keller

Rätsel um die Falschmünzer ist hingegen nicht von Enid Blyton, sondern von einer deutschen Autorin.

(alle diese Infos stammen von der deutschen Fünf Freunde-Fanseite :zwinker: )

Und noch eine Frage an die Moderatoren:
Warum gibt es die Reihe "Hörspiel der Woche" eigentlich nicht mehr? ?(
Heiliges Kanonenrohr! Das schafft meine Majestät niemals.

19

Freitag, 14. Dezember 2007, 22:25

weiß jemand warum der wandelnde schneemann nicht vertont wurde ?
Es gibt Suppe, Fettsack

20

Sonntag, 16. Dezember 2007, 19:12

Zitat

Original von Spunky
weiß jemand warum der wandelnde schneemann nicht vertont wurde ?


Vielleicht, weil er nicht von Blyton ist?
Schade ist es auf jeden Fall, wobei mir jemand gesagt hat, dass die Geschichte nicht wirklich gut sein soll. Kann ich aber nicht beurteilen, weil ich das Buch nicht gelesen habe.
Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.
(Erich Kästner 1899-1974)