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eason

Rebellenhühnchen und Hörspiel-Nerd 2012

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1

Montag, 2. Juli 2007, 10:18

Gabriel Burns - 7 - Die Fänge des Windes

Eine neue Woche, ein neues Hörspiel. Hört und erzählt! :)
Humankind cannot bear very much reality.
(T. S. Eliot)


2

Montag, 2. Juli 2007, 14:15

Also ich finde die Folge richtig klasse.
Die Story fällt komplett aus dem Rahmen der Serie, weil sie ja halt in der Vergangenheit spielt. Man kann gut mitfiebern, wer denn nun die Schatzsuche um Ila Al Khalf bis zum Ende überleben wird. Besonders spannend wird es dann in dem unterirdischen Meer. Die Folge ist sehr lange, wird allerdings nicht langweilig.
Fazit: Ein Höhepunkt der Serie :1a:
all the hanson brothers are married and have kids, and i made some noodles last night. where is my life going?

eason

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3

Montag, 2. Juli 2007, 21:15

Ich fand die Folge beim ersten Hören total doof, konnte damit irgendwie nichts anfangen. Ich wollte lieber wissen, wie es weitergeht, diese Unterbrechung in der "eigentlichen" Geschichte hat mich gestört. Je öfter ich sie höre, desto besser gefällt sie mir aber. Das Hörspiel hat eine ganz eigene Atmosphäre, auch wegen des anderen Erzählers. Bakerman in einer Hauptrolle, der erste Ansatz einer Erklärung, der erste Auftritt von Major Fink. Dafür, dass man diese Folge mit am besten auch einzeln hören kann, bietet sie doch viel Wichtiges für die anderen Folgen.
Patrice Bouédibéla als Amato finde ich übrigens für einen, der das sonst nicht macht, ziemlich gut - er mir ist beim ersten Hören überhaupt nicht aufgefallen. Anders als Florian Weber als dieser Arzt, der ist echt mal schlecht. Zum Glück ist der Auftritt kurz.

Was ich mich aber schon seit dem ersten Hören frage: Wer hat die Lampen da unten installiert und woher kommt der Strom? Doch wohl kaum die Sinussi, und die Italiener wussten ja gar nicht, wie man den Zugang öffnet. Hat vielleicht einer eine Idee oder weiß es gar (Buchwissen ausgeklammert ;))?
Humankind cannot bear very much reality.
(T. S. Eliot)


4

Dienstag, 3. Juli 2007, 22:52

Kurz und knapp: Eine der besten Folgen der Serie. In sich fand ich sie durchaus schlüssig (auch wenn mir dein Einwand mit den Lampen gerade tatsächlich Kopfzerbrechen macht) und vor allem extrem atmosphärisch und spannend. Wäre der missratene Auftritt von Flo Weber nicht, wäre dies ein Kandidat für meine bisher noch sehr kurze Liste mit dem Titel: Das perfekte Hörspiel.

Toll finde ich, dass diese Folge so konsequent aus dem etablierten Burns-Erzählmuster ausbricht und dennoch derart effektiv auch die Rahmenhandlung voran bringt. Das waren noch Zeiten damals...
"Das Internet gibt es jetzt auch für Computer?" - Homer Simpson

Oheim Sigi

Das augenrollende Ungetüm

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5

Mittwoch, 4. Juli 2007, 19:25

Die Folge hebt sich in so mancher HInsicht von den anderen ab. Steven kommt kaum vor, das meiste spielt in der Vergangenheit. Bakerman hat dabei eine ganz andere Rolle als in den anderen Folgen, Es ist interessant, ohn von einer anderen Seite zu erleben. Durchschaubarer machte es ihn nicht, aber durch diese Folge wurde er mir sympathisch.

Die Folge kann man in seinen Grundzügen auch losgelöst von den anderen verstehen. Das Lebenselexier spielt eine wichtige Rolle und Amitore Fink später auch. Daher wird die Folge im Verlauf des GB_Handlungsbogen immer wichtiger.
Richtig gruselig ist die Lepra-Kranke.

Was haltet Ihr von Bakerman?
Schnitzel!

eason

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6

Mittwoch, 4. Juli 2007, 19:56

Ich finde Bakerman sehr undurchschauber, was ja auch so gedacht ist. Er scheint zwar auf der guten Seite zu stehen, aber sicher bin ich mir da nicht. Vor allem scheint er viel mehr zu wissen, als er erzählt, und ich wüsste sehr gern, warum er so viel verschweigt.
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Puempel

Der schieläugige Kutscher

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7

Donnerstag, 5. Juli 2007, 12:13

Ich mochte diese Folge schon beim ersten Hören und das hat sich nicht geändert. Wenn es nicht sogar eine meiner oder die Lieblingsfolge ist. Mich hat direkt die Reise in die Vergangenheit fasziniert.
Zum einen finde ich die künsterlische Umsetzung mit einem anderen (und sehr guten) Erzähler absolut gelungen, ohne die Serie an sich zu stören, zum anderen ist die Atmosphäre der Folge genial. Ein in den 30ern von den Italienern besetztes Libyen - was will man mehr? Natürlich eine gute und spannende Handlung, und die bekommt man hier geboten. Einerseits gruselig (wie Oheim finde ich diese Lepra-Kranke ganz fürchterlich - mich erinnert die Stimme an Erna Fiedler aus "Späte Rache"), andererseits wieder wunderbar eklig und bedrohlich. Der Mord am Anfang an Christofori - da verkrümel ich mich jedesmal ganz tief in mein Kissen. Und auch wie Amato die Aufpasserin abknallt finde ich saukrass. Und wie die Kranke den Dolch in Bakerman hin- und herrückt - ja bääääh!

Die Sprecher sind klasse, Patrice Bouédibéla macht das echt super. Naja, nur Weber ist kacke. *g*
Zur Stromfrage: Zunächst schaltet Amato ja vor dem Eingang die Beleuchtung ein, was ja noch soweit okay ist, da die Italiener bis hierher ja schon vorgedrungen sind. Danach wird nur noch von "Lampen" gesprochen, die ja bei den Erinnerungen erlischen. Wahrscheinlich ist auch hiermit Wandbeleuchtung gemeint, aber vielleicht muss man es einfach auf irgendwelche Taschenlampen interpretieren. Über dem gesamten Meer können ja gar keine Lampen sein. Jedenfalls etwas komisch.

Interessant fand ich die Folge dieses Mal mit Kenntnis der zwei aktuellsten Folgen zu hören. Der Mord an Norman Osgood wird ja stark in der Folge behandelt, man wusste aber ja nur wenig damit anzufangen. Jetzt kann man es ja besser einordnen, wobei da ja auch noch genügend Fragen offen sind. *g*

Was ich noch interessant finde: Conte hat alles mitbekommen, was ist aus ihm geworden? Und dass Bakerman in gewisser Hinsicht auch Majore Fink sein Leben zu verdanken hat, da ohne sein Eingreifen Amato ihn direkt umgebracht hätte. Auch wenn Fink nicht unbedingt an Bakermans Leben interessiert war. *g*
Bakerman selber kommt in der Folge ja super rüber, bleibt aber dennoch undurchsichtig. Und ich finde, dass die Erzählung dieser Folge dann schön im Kontrast zum "Nebelsee" steht, wo Bakerman am Ende laut Larry schon im Wagen wartet. Da wird ein ganz anderes Licht auf ihn geworfen.
I put my hands in the air. And you were there. (c) Pharrell Williams, 2014