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eason

Rebellenhühnchen und Hörspiel-Nerd 2012

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21

Sonntag, 30. November 2008, 01:02

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Ich bin wieder auf den Geschmack gekommen ... :)

Bei Prof. van Dusen läßt die Sau raus wird die Denkmaschine mal wieder mehr oder weniger gezwungen, einen Fall zu lösen, aber das macht er deswegen nicht weniger souverän. Gibt bessere Folgen.

Augustus im Wunderland gehört nicht dazu. Ich kenne mich gerade so gut mit Alice im Wunderland aus, dass ich mitkomme, aber nicht gut genug, dass mir das Wunderlandszenario Spaß machen würde. Und der Fall selbst ist auch nicht unbedingt der Brüller.

Besser ist Whisky in den Wolken. Schade eigentlich, dass alle Polizisten grundsätzlich voreilig und tendenziell denkfaul sind, aber der Professor muss sich natürlich irgendwie absetzen. Wenn man als Hörer nicht so denkfaul ist, kann man hier auf jeden Fall locker auf die Lösung kommen, bevor van Dusen zur Verkündung schreitet.

So richtig gut ist dann Prof. van Dusen und der grundlose Mord. Es ist verzwickt, es ist kompliziert, es treten mal wieder reale Persönlichkeiten auf, was ich immer klasse finde. Schade, dass man das Porträt des Professors von Matisse nicht sehen kann. :tongue: Ganz witzig auch der Richter, an dem die Verhandlung doch eher vorbeiläuft.
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22

Sonntag, 30. November 2008, 23:08

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Ich finde Augustus im Wunderland super witzig. Wie er auf die Frage: " Und wer sind Sie?" entrüstet antwortet: "Ich? Ich bin Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen!" Da hab ich mich echt geschüttelt vor Lachen. :D
Und bei van Dusen läßt die Sau raus, fand ich das Ende auch sehr gut, er läßt sich halt nicht alles gefallen, auch wenn er gezwungen wird.

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Sonntag, 14. Dezember 2008, 00:29

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Heute war Nachbacken angesagt ... ;)

Prof. van Dusen auf der Hintertreppe ist ganz spannend, aber leider ist es thematisch nicht ganz meins - Tempelritter und so. Dafür spielt aber Edgar Wallace mit und das Ende ist richtiggehend dramatisch. Auf jeden Fall prima Unterhaltung.

Beim Wettbewerb der Detektive zeigt Prof. van Dusen dann, dass er Shemlock Homes und seinen Assistenten Dr. Watts locker in die Tasche stecken kann. Zwar finde ich van Dusens Ablehnung von Homes etwas übertrieben, aber das Hörspiel ist trotzdem witzig und gelungen.

Prof. van Dusen und der Mord im Club ist eine durchschnittlich gute Folge, was bei van Dusen noch immer ein klasse Hörspiel ergibt. Schön dargestellt ist der Club mit seinen leicht exzentrischen Mitgliedern, nur die Lösung passt für mein Empfinden nicht ganz dazu.

Prof. van Dusen und die schwarze Fünfpenski ist großartig. Sir Rufus, den der Verlust seiner Briefmarke weitaus mehr trifft als der Tod seiner Frau, ist herrlich. Der Fall ist verzwickt, seine Lösung erfordert Wissen, und der hermetisch abgeriegelte Raum ist natürlich mal wieder keiner. Sehr cool der gerade erfundene Staubsauger, der von zwei Mann betrieben werden muss.

Bei Ein Mörder bei Madame Tussaud gibt's mal wieder einen Mord im Hotel, ein beliebtes Motiv bei van Dusen. Ist aber mal wieder gut gemacht, und das Ende mit dem zwischen Fortschrittsliebe und Moral schwankenden Professor sogar sehr gut.

Schall und Rauch ist zwar nur ein kurzer Fall, aber typisch van Dusen und daher auch sehr unterhaltsam. Mir war auch beim ersten Hören die Lösung sehr früh klar, was nicht oft passiert. Und bis zum nächsten Hören hab ich die auch wieder vergessen, wie immer ... *g*
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Sonntag, 28. Dezember 2008, 14:57

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Prof. hilft Scotland Yard - ja nicht zum ersten Mal, wenig aussagekräftiger Titel. Der Fall ist aber nicht schlecht, durchaus witzig und nicht unkomplex.

Prof. van Dusen und das Zeichen der Sieben ist ein wenig abstrus und auch nur en halbechter Fall, auch wenn er diverse echte Attentate auf Hatch enthält. Teilweise aber recht spannend und insgesamt gut zu hören.

Prof. van Dusen und der dritte Mann ist klasse. Verschwundene Kronjuwelen und ein Mord nach dem anderen - keine Sekunde Langeweile.

Lebende Bilder - Toter Mann ist einer der Fälle, die mir immer am besten im Gedächtnis bleiben (Ich kann ja Hörspiele zig mal wiederhören und bin doch immer wieder überrascht vom Ende ... :O). Sehr schöne Einbettung in die Zeit und die französische Polizei ist eine nette Abwechslung zu Scotland Yard - wenn auch natürlich nicht schlauer.

Prof. van Dusen rettet die Venus von Milo ist noch so ein Fall, den ich fast hätte nacherzählen können. Ein Diebstahl aus dem Magazin des Louvre und ein van Dusen, der Bewunderung für kriminelles Genie vor Recht walten lässt - schöne Geschichte.
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Dienstag, 6. Januar 2009, 21:29

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Auch als Zwischendurchentspannung und Lernpausenfüller eignet sich van Dusen hervorragend. :)

Prof. van Dusen und der Fall Zola ist die erste Doppelfolge. Die Länge schadet aber nicht, im Gegenteil - der Fall weiß absolut zu gefallen, und das nicht nur, weil Jules Verne auftritt.

Prof. van Dusen gegen das Phantom finde ich eher durchschnittlich, lässt sich aber doch ganz gut hören.

Bei Stimmen aus dem Jenseits machen wir Bekanntschaft mit einem deutschen Thronfolger und seinem ewig reimenden Hofdichter - anfangs sehr amüsant, irgendwann jedoch auch anstrengend. Insgesamt ein ordentlicher Fall.

Wer stirbt schon gern in Monte Carlo? ist eine gute Frage und ein gutes Hörspiel. Interessant zu sehen, dass der Professor auch die praktischen Dinge der kriminologischen Arbeit verrichten kann, wenn er nur will.

Und gleich die nächste Doppelfolge: Auf Hannibals Spuren. Eine Wette, eine Alpenüberquerung mit Elefanten, ein immer in der dritten Person von sich sprechender Maler und überhaupt eine Menge seltsamer Figuren ... allerdings finde ich die Lösung relativ vorhersehbar. Dennoch ein sehr unterhaltsames Hörspiel.
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Sonntag, 8. Februar 2009, 16:16

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Endlich konnte es an der van-Dusen-Front mal weitergehen:

Rotes Blut und weißer Käse ist musikalisch gesehen eine der schrägsten Folgen. Und auch die Figuren - vegane Naturalisten in den Schweizer Bergen - sind allesamt ein wenig strange. Aber der Fall gefällt, vielleicht auch gerade wegen all der Seltsamkeiten.

Bei Wo steckt Prof. van Dusen? bekommt man sehr viel Hatch geboten, was ja nie verkehrt ist. Er stellt sich auch gar nicht so dämlich an, findet den Professor beinah und kommt tatsächlich selbst dahinter, wer der Kopf der Camorra ist. Die Feinheiten muss er am Ende natürlich dem Professor überlassen, aber so gehört sich das ja auch.

Sehr preußisch geht's in Zocker, Zossen und Zinnober zu. Pferderennen, Spielclubs und Wettschulden, dazu natürlich ein raffinierter Mord. Sehr unterhaltsam!

Bei Prof. van Dusen trifft Kaiser Wilhelm schließe ich mich der Meinung der Denkmaschine an - zu viel Aktion, zu wenig zerebrale Zauberei. Die Lösung, die da aus dem Hut gezaubert wird, ist jedenfalls nicht zu erahnen gewesen; allerdings wird's in der Tat nie langweilig.
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Dienstag, 10. Februar 2009, 17:24

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Prof. van Dusen und die blutige Botschaft krankt ein bisschen daran, dass man Dr. Pelikan beim besten Willen nicht für einen Mann halten kann, egal wie sehr sie flüstert. Ansonsten eine ordentliche, wenn auch nicht spektakuläre Folge.

Bei Duell der Giganten denke ich immer, es handele sich entweder um den Wettstreit mit Homes (obwohl ich eigentlich weiß, dass der Fall anders heißt) oder wieder um ein Aufeinandertreffen mit dem Phantom - an den eigentlichenen anderen Giganten denke ich nie. Aber die Geschichte gefällt mir trotzdem, die klischeehaften Russen wissen mich zu unterhalten.

Prof. van Dusen sieht doppelt führt ins eigenartige Kravonien, ist aber an sich kein Fall, der mir im Gedächtnis bleibt.

Prof. van Dusen in geheimer Mission spielt zwar immer noch in Kravonien, ist aber ein viel interessanterer Fall. Ich weiß immer noch nicht, wie ich mir genau eine Botanisiertrommel vorzustellen habe - werde ich gleich mal herausfinden, kommt ja jetzt nicht zum ersten Mal vor.

Prof. van Dusen fällt unter die Räuber ist an sich ein richtig tolles Hörspiel, aber die montenegrinische Volksmusik ist schon eine harte Probe für meine Ohren. :D Und die Gattin des werten Herrn Bullrich ist blutarm ... extrem unterhaltsam!

Prof. van Dusen auf dem Hochseil ist eher langweilig, und die Stimme von Christian Rode ist einfach zu markant, weswegen man von Anfang an eigentlich die Lösung kennt.

Das Gefängnis des Grafen Dracula ist nicht so gut wie "Das sicherste Gefängnis der Welt", aber immer noch ein ziemlich gutes Hörspiel. Styx und Zerberus sind natürlich auch prima Namen für die netten Hundchen ... :tongue:

Dritte Runde für van Dusen ist ein wenig seltsam, die Geschichte mit dem Orang-Utan überzeugt mich nicht ganz. Außerdem schon wieder ein U-Boot. Alles in Allem aber nicht übel.
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Samstag, 21. Februar 2009, 14:13

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Viel Autobahn = ein paar Folgen van Dusen:

Im Harem sitzen heulend die Eunuchen ist schon vom Titel her ein echtes Highlight. Aber der Fall gefällt mir auch ansonsten richtig gut!

Die Mauer muß weg! ist nicht ganz so gut, aber auch nicht schlecht. Die fast taube Zofe ist recht amüsant. :D

Prof. van Dusen und das Geheimnis der Pyramide wäre richtig klasse, wenn nicht schon wieder das Phantom aufträte. Spätestens nach dem dritten Aufeinandertreffen hab ich immer genug ... aber davon abgesehen ein unterhaltsamer und interessanter Fall.

Bei Der Fluch des Pharao irrt der Professor mal. Aber natürlich nur kurzfristig, auch wenn Hatch sich noch länger darüber freut. :D Der Fall selbst ist ganz ordentlich, aber nicht herausragend, der Täter ist mir zu offensichtlich, auch wenn die Methode durchaus was hat.
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Dienstag, 24. Februar 2009, 12:03

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Gleich weiter, der Endspurt hat begonnen.

Prof. van Dusen und der fliegende Teppich ist eine meiner Lieblingsfolgen, obwohl es mehr ein Abenteuer als ein Fall ist. Vielleicht hätte Hatch sich doch nicht so langanhaltend über des Professors Fehler im letzten Fall freuen sollen, aber es ist geradezu rührend, welche Mühen van Dusen sich macht, um Hatch aus den Klauen der Fremdenlegion zu befreien. Höchst unterhaltsam!

Prof. van Dusen in Marokko gefällt mir auch ziemlich gut. Diverse Agenten mit diversen Methoden, Versteckspiele und Täuschungen und wie fast immer ein intellektuell wie moralisch überlegener Professor van Dusen. Nur Hatch kann einem leidtun, er bekommt hier wirklich so einiges ab.

Bei Hatch will heiraten ist wohl jedem außer dem leicht naiven (und schwer verliebten) Hatch klar, dass das keine gute Idee ist. Zum Glück währt die Ehe nicht lang, wenn man so will, und schon wieder ist es der Professor, der Hatch "retten" muss.

Prof. van Dusen und der Schatz des Maharadscha mag ich nicht soo gern, was glaub ich hauptsächlich an der Atmosphäre liegt. Am Fall hab ich nämlich wenig auszusetzen, ich werfe nur die ganzen Personen bisweilen ein wenig durcheinander.

Der Kopfjäger von Singapur ist sowas wie ein Klassiker, ein kniffliger Fall in interessanter Kulisse. Besonders amüsant ist die Szene, in der der Professor und Hatch nachts von einem Tiger gejagt werden - aber selbstverständlich entrinnen sie der Gefahr. ;)
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Samstag, 28. Februar 2009, 17:14

RE: Der Professor-van-Dusen-Marathon

Bei Prof. van Dusen und der schreckliche Schneemensch haben es van Dusen und Hatch mehr mit tibetanischen Mönchen, durstigen Kamelen und russischen Mördern als tatsächlich mit dem Yeti zu tun. Ein durchschnittlicher Fall, was viel negativer klingt, als es ist.

Dr. Tschu Man Fu ist ein besserer Fall, wozu auch der gnadenlose Dr. Tschu Man Fu beiträgt. Nicht allzu viel China-Atmosphäre, aber dafür interessante Charaktere.

Auf Robinsons Insel geschieht natürlich ein Mord, wenn van Dusen, Hatch und ein paar andere schon mal in der Südsee stranden. Joa, ganz nett, aber das Motiv finde ich hier doch eher schwach.

Prof. van Dusen auf dem Totenschiff mag ich dagegen sehr gern - ein Passagier nach dem anderen stirbt, die meisten Leichen verschwinden und am Ende trifft's auch beinah den Professor. Die Auflösung ist interessant und ehrlich gesagt auch ziemlich eklig.

Prof. van Dusen und der Fall Hatch ist super. Kein spannendes Motiv, aber sehr düstere und bedrohliche Atmosphäre, und nur sehr wenig Zeit, die dem Professor bleibt, um seinen Assistenten vor der Einweisung in das fürchterliche Irrenhaus des Dr. Shrink zu retten.

Bei Prof. van Dusen und die sieben Detektive gibt es ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, sowohl mit Polizisten aus den diversen Stationen des Professors als auch - mal wieder - mit dem Phantom. Zum Glück diesmal wirklich zum allerletzten Mal!

Die Erde hat ihn wieder ist eins meiner liebsten PvD-Hörspielen, auch wenn es zunächst das Ende dieses großen Menschen bedeutet. Man bekommt ein bisschen das Gefühl, der Mann ist zu gut für diese Welt - er opfert sein Leben um zu verhindern, dass seine Entdeckung der Kernspaltung für Waffen missbraucht wird. Dass dem Strick das Erdbeben von San Francisco zuvorkommt, macht das Ende erträglicher, aber ich finde die Folge fürchterlich traurig!

Van Dusens größter Fall mag insofern sein größter Fall sein, als dass er den 1. Weltkrieg vorerst verhindern kann (immerhin für zwei Jahre), aber schwierigere Aufgaben gab es für den Professor schon. Und kaum hat man sich daran gewöhnt, dass er noch lebt, schifft er sich auf der Titanic ein. Nur steht er weder auf der Passagierliste noch auf der der Toten. Anders als van-Dusen-Erfinder Futrelle, der ja mit der Titanic unterging. Eigentlich hätte ich den vorletzten Fall für einen besseren Abschluss der Serie gehalten, aber dennoch ist van Dusen in der Doppelrolle als Augustus und Caligula sehr hörenswert.

Und damit: Marathon zu Ende. Hat lang gedauert, aber schön war's. :)
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Schamane

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Montag, 20. Dezember 2010, 16:17

Das sicherste Gefängnis der Welt ist ein tolles Hörspiel, auch wenn es gar keinen richtigen Fall enthält. Es wäre sehr interessant gewesen zu erfahren, welche Pläne van Dusen noch gehabt hätte, wenn seine "Rohrpost" mit Hatch nicht funktioniert hätte.

Dies war also die erste van Dusen-Folge, die ich je gehört habe. Ich liebe ja generell Radiohörspiele und van Dusen gefiel mir direkt. Eigentlich hätte ich ja mit Folge 1 anfangen sollen, aber meine Frau wollte diese. :nudelholz: *g*

Darum kommt dann heute die erste dran und die dritte und vierte wohl auch noch in dieser Woche. Danach erlaube ich mir erst ein größeres Urteil und die Beantwortung der Frage, ob die Serie an die Sherlock Holmes-Radiohörspiele vom BR rankommt.
Wer nicht sehen will, muss hören! :-)

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One way ticket und Grüße an den Rest

Puempel

Der schieläugige Kutscher

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Dienstag, 21. Dezember 2010, 15:58

Die Folge hat mir auch sehr gut gefallen. Es ist doch mal etwas völlig anderes: kein klassischer Fall, aber dennoch sehr spannend, wie es van Dusen wohl schafft.
I put my hands in the air. And you were there. (c) Pharrell Williams, 2014

Halbi

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Freitag, 10. Juni 2011, 14:18

Einen großen Van-Dusen-Marathon führe ich auch gerade durch, nachdem ich eine ganze Weile keine einzige Folge gehört habe, weil mir alle Geschichten noch unheimlich präsent waren. Inzwischen habe ich wieder viel vergessen und weil ich außerdem viel Hörzeit habe, darf der gute Hatch wieder den Erzähler, Assistent und Chronist geben. Ich wünschte, es gäbe noch viel mehr Folgen...
Parole: Warten!