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mirror

Shallowain, der Hund

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1

Sonntag, 12. Oktober 2008, 00:23

Gruselkabinett - Der Glöckner von Notre Dame

Tja, der Glöckner. Wer kennt ihn nicht?
Saubere, detailreiche Umsetzung, wie von Titania gewöhnt.
Diesmal durchweg sehr gute Sprecher, die hörbar alles geben.
Erwähnenswert sind Tommy Morgenstern als Quasimodo, der die schwere Aufgabe meistert, "beschränkt" zu spielen, ohne ins Lächerliche abzurutschen, die unbekannte Theaterschauspielerin Kristine Walther, die ihrer Esmeralda sehr viel Seele einhaucht und vor allem Hörspielneuentdeckung Anita Lochner, die gerade am Schluss grandios eine wahre Flut an großen Emotionen durchleidet - von Hass, Überraschung, unbändiger Freude und wilder Verzweiflung deckt sie alles ab. Groß!
Über Effekte und Musik braucht man keine Worte zu verlieren.
Vor allem die Massenszenen sind gelungen und bilden das mittelalterliche Paris grandios im Kopf des Hörers ab.
Klare Empfehlung!
Der Tag wird kommen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mirror« (12. Oktober 2008, 00:24)


2

Mittwoch, 26. November 2008, 10:13

Ich mag Gruselkabinett sehr gerne, aber die Geschichte an sich vom Glöckner finde ich nicht so fesselnd.
Klickst du da?! >> tears of blog << Klickst du hier?!

Schamane

Der Pfarrer mit den Laseraugen

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3

Mittwoch, 26. November 2008, 21:40

Allein weil ich die ganz alte Verfilmung mag, war das Hörspiel ein Muss. Ich fand es gut, auch nicht in die Länge gezogen, wie ich schon ab und zu bei Mehrteilern von Titania gedacht habe. Und das Ende...trauriger und schöner geht es ja gar nicht mehr. Da hab ich so richtig mitgefiebert. Sprecherleistung und Musik wie immer ein Genuss. Finde es auch sehr gut, dass auf wechselnde Sprecher geachtet wird beim Gruselkabinett.
Wer nicht sehen will, muss hören! :-)

http://olis-weite-welt-des-wahns.blogspot.com



One way ticket und Grüße an den Rest

4

Samstag, 29. November 2008, 23:34

Ich habe heute auch den zweiten Teil gehört und ich finde es auch einen sehr gelungenen Zweiteiler. Vor allem beeindruckt mich immer wieder die Orchestermusik, die das Geschehen wunderbar untermalt.
Die Sprecher machen ihre Arbeit wirklich sehr gut, Udo Schenk ist als Frollo besonders in der Szene im Gefängnis richtig widerlich.
Und das Ende... ja, auf jeden Fall herzzerreißend und Taschentücher sind dringend von nöten.
Wer hat dir erlaubt hier so herumzuschreien?!

Puempel

Der schieläugige Kutscher

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5

Mittwoch, 24. Juni 2009, 01:17

RE: Gruselkabinett - Der Glöckner von Notre Dame

Zitat

Original von mirror
Tja, der Glöckner. Wer kennt ihn nicht? [...]


Ich. :D Der Name ist zwar sehr bekannt, aber ich habe noch nie den Roman gelesen oder einen Film dazu gesehen. Die Handlung wusste ich bis dato auch noch überhaupt nicht, nur den Namen des Glöckners.

Da ich nicht weiß, was alles aus der Vorlage entstammt und wie viel die Handschrift Titania Mediens ist, kann ich das nicht ganz sauber trennen.
Zunächst einmal sind sowohl Sprecher als auch Musik hervorragend. Bezeichnend finde ich ebenfalls Anita Lochner, die hat wirklich überzeugt. Quasimodo war auch beeindruckend gespielt. Musiktechnisch fand ich die Stücke sehr gut eingebaut und untermalend, außerdem kenne ich eins der Stücke total gut aus Civilization IV. *g* Ich weiß nicht, von welchem Komponisten es entstammt, aber es ist wunderschön.

Die Handlung finde ich in dem Sinne sehr interessant, dass sich in dieser Geschichte die Hauptcharaktere abwechseln zu scheinen. Mal verläuft die Handlung bei dieser Person, dann ist es wieder diese. Außerdem wechselt es oft hin und her. Das fand ich spannend. Dazu kann man sich durch die atompshäre Gestaltung sehr gut nach Paris hineinversetzen. Die Geschichte zielt stark auf konkrete Orte ab, die immer wieder auftauchen. Wie eine Theaterbühne habe ich die Szenerie vor mir.
Dennoch fand ich die Geschichte (trotz vielleicht starker Kürzung?) teils noch recht lang oder auch zäh. Einige Szenen hätten durchaus stringenter sein können, ohne dass einem Informationen fehlen.
Zum Beispiel verstehe ich die ganze Handlung mit König Louis nicht. Klar dass die Bekanntschaft da sein muss, um La Esmeralda den Prozess machen zu können, aber das ganze Thema um Gold machen etc. hat ja nun kaum eine tiefsinnigere Bedeutung. Das machte eher konfus. Außerdem: Warum lebt der Hauptmann noch? Ich dachte, der wurde gemessert. Und dass er das überlebt hat, wird doch gar nicht erwähnt, oder habe ich das verpasst?

Insgesamt hat die Geschichte Stärken und Schwächen, aber da ich gerade den Schluss wieder besonders gelungen fand, bleibt mir das Hörspiel doch eher positiv in Erinnerung.
Zum Anhören würde ich so oder so raten, gerade weil man gut drüber diskutieren kann.
I put my hands in the air. And you were there. (c) Pharrell Williams, 2014

Schamane

Der Pfarrer mit den Laseraugen

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6

Mittwoch, 9. August 2017, 09:44

Ich bin gerade mitten im zweiten Teil und meine Meinung von damals bestätigt sich - es ist ein wirklich gutes Hörspiel mit toller Sprecherleistung. :daumen:
Wer nicht sehen will, muss hören! :-)

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