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Sebo

Der einzigartige Gabbo

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1

Sonntag, 19. Juli 2015, 10:02

#1 Gabriel Burns - KW 30: Nachtkathedrale (5) & Die Totenmaschine (6)

In dieser Woche begeben wir uns in die Nachtkathdrale und laschen der Totenmaschine.

2

Dienstag, 21. Juli 2015, 00:19

Neue Woche bedeutet: Endlich Gabriel Burns weiterhören, yay! Die Nachtkathedrale - also die Folge - ist mir damals als solide, aber keine herausragend gute Folge im Gedächtnis geblieben. Nach der heutigen Hörung sehe ich das noch immer ähnlich. Also gut war die Folge auf jeden Fall (im Anfangsbereich waren einfach alle Folgen klasse, sonst hätte die Serie ja auch nicht einen solchen Kultstatus erlangt), aber Ritualmorde kennen wir schon aus "Sieben" (Ja, ein Paket gibt's hier auch) oder diversen anderen Geschichten. Auch die Auflösung ist ja recht unspektakulär. Auch diesmal werden wieder viele Sachen eingeführt, die für die spätere Story noch wichtig sind: Die Zauberer, die weiße Villa und Yellow Ma, die mich immer total an das Orakel aus Matrix erinnert.

Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Warum bedroht eigentlich Henry später Lil Hastings in der Villa? Da war ich bestimmt mal wieder kurz unaufmerksam. Dieses tote Vieh in der Villa, von dem Kluckert sagt, dass Steven so etwas schonmal in einem Keller auf Vancouver Island gesehen hätte, war das dieser Rattenhund? Oder gab es in Folge 2 noch ein anderes Wesen? Die Rede ist ja von gelben Reißzähnen und ledrigen Schuppen. Und was soll eigentlich dieser Riesenkäfer, Gregor?
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eason

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3

Mittwoch, 22. Juli 2015, 15:54

Die Nachtkathedrale, da stimme ich nero zu, ist eine gute Folge, aber keine herausragende. Ich glaube, ich schaffe es gar nicht, mir Yellow Ma so fett vorzustellen, wie sie eigentlich ist, und trotzdem ist sie ... beeindruckend. ;D Allerdings verstehe ich das, was der tote Indianer durch sie sagt, mehr oder weniger gar nicht, während ich den anderen (war das Aaron Cutter?) zum Glück viel besser verstehe. Die Morde sind zwar eklig, aber doch sehr "von dieser Welt" und so gesehen auch nicht ganz so eindrücklich. Mir war gar nicht mehr klar gewesen, dass die Zauberer schon so früh auftreten, ebenso die Weiße Villa (die verbinde ich, ganz überraschend, in erster Linie mit WEISS).

Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Warum bedroht eigentlich Henry später Lil Hastings in der Villa? Da war ich bestimmt mal wieder kurz unaufmerksam. Dieses tote Vieh in der Villa, von dem Kluckert sagt, dass Steven so etwas schonmal in einem Keller auf Vancouver Island gesehen hätte, war das dieser Rattenhund? Oder gab es in Folge 2 noch ein anderes Wesen? Die Rede ist ja von gelben Reißzähnen und ledrigen Schuppen. Und was soll eigentlich dieser Riesenkäfer, Gregor?

Henry wurde doch von Aaron Cutter erpresst, der seine Familie auslöschen wollte, sollte er Steven Burns nicht von ihm fernhalten (oder irgendwas in der Art). Vielleicht hat sein seltsames Verhalten damit zu tun? Ganz klar ist mir das auch nicht. Ebenso wie Gregor ... vielleicht ist der auch durch einen Spalt gekommen, so wie die rumänische Pistole? Aber er scheint ja eigentlich harmlos zu sein. Und das Vieh halte ich auch für einen Rattenhund, zumindest wüsste ich nicht, was es sonst sein könnte.
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Sebo

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4

Freitag, 24. Juli 2015, 16:12

Mir hat der Serienmordende Aaron Cutter gut gefallen. "Menschabfall" so eine Wortwahl vergisst man nicht. Die Nachtkathedrale wird als ein Ort des Schreckens sehr gut beschrieben und mit schauerlichen Schreien untermalt. Dass sie unter dem jetzigen Krankenhaus von Vancouver liegt, habe ich total vergessen. Auch das Auftauchen der weißen Villa hatte ich auch nicht mehr auf dem Schirm. Gregor ist ein Wesen, dass durch einen Spalt zur "anderen Welt" ebenfalls noch so durchgeschlüpft ist. Scheint aber weder gut, noch böse zu sein. Ein Blick Sprecherverzeichnis hat übrigens offenbart, dass Herr Cutter von Volker Sassenberg himself gesprochen wird. Den Sprecher Stefan Staudinger würde ich gerne noch öfter hören...ich finde ihn richtig klasse.

Yellow Ma finde ich im Gegensatz zu den Zauberern richtig doof. Dieses Geröchel und geschnaufe...da versteht man ja echt gar nix.

5

Samstag, 25. Juli 2015, 12:01

Ach ja, die Totenmaschine. Eine meiner absoluten Lieblingsfolgen der Serie, was definitiv den beiden Hauptschauplätzen zu schulden ist. Das Clearlight-Institut hat sowas schönes, klinisch-unheimliches und Christian Rode spricht den verdächtig höflichen Prof. Rankin sehr gut. "Für nur 50.000 Dollar frieren wir ihren Kopf ein". Wer da nicht zuschlägt, ist selbst schuld. Wenn Joyce dann hinter die Kulissen blickt, wird's richtig unangenehm. Diese zusammengeferchten Halbtoten kann ich mir sehr gut vorm inneren Auge ausmalen, natürlich wieder mal Dank Kluckerts Beschreibungen. Auch bei dieser Folge ist mir wieder einmal besonders aufgefallen, wie sensationell gut die Erzählertexte in der Serie sind.
Und dann ist da natürlich noch der Mountain Whistler. Züge gehen einfach immer. ;D Gleiches gilt für Wahnsinnige. Auch als großer Ärzte-Fan würde ich Bela B als Barkeeper nicht so schnell erkennen. Obwohl er - wie ich finde - eine echt tolle Stimmfarbe hat, finde ich seine Sprecherleistung nur so mittel. Sebo hat es ja schon angesprochen, dass das mit prominenten Gastsprechern ja immer so eine Sache ist. Meine Lieblingsfigur der Folge ist auf jeden Fall Bronski. Für einen Clown kann man einfach keinen besseren Sprecher wählen. Immer wenn Santiago Ziesmer mit einer ernsten Stimme spricht, sehe ich sofort Steve Buscemi vor mir, super. ;D Und auch Lukas Bedeutung war bei der Ersthörung auf jeden Fall eine Überraschung. An Stevens kurzen Abstecher ins jenseits konnte ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Ach und dann ist da ja noch das Foto, oh mann die Folge ist so toll. Nur der Cliffhanger ist dann ein bisschen gewollt. "Ich passe auf dich auf." Mehr hätte Bakerman gar nicht sagen müssen, aber dann haut er noch einen raus: "Gabriel" Whaaaat?!
Und nächste Woche kommt dann schon wieder so eine starke Folge. Mensch, das Durchhören macht richtig Spaß! :)
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eason

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Sonntag, 26. Juli 2015, 17:25

Oh ja, Die Totenmaschine ist wirklich eine ganz tolle Folge! Die Geschichte im Clearlight-Institut kann zwar meiner Meinung nach mit dem Mountain Whistler nicht ganz mithalten, aber schlecht oder langweilig ist auch sie keineswegs. Gerade die Szene mit den eingepferchten "Wiedererweckten" geht schon ganz schön unter die Haut.
Trotzdem ist es der Handlungsstrang im Zug, der für mich die Stärke der Folge begründet. Das geht ja schon vorher los mit dem Anschlag auf Bakerman (perfide, perfide), dann die Frau, die Bakerman erst rettet und die dann doch stirbt, die immer mehr durchdrehenden Fahrgäste, Bronski und sein Bär, natürlich Luther Niles, die Ohrwürmer und selbstverständlich der Beobachter Lucas - da ist wirklich richtig viel geboten. Was Bela B. betrifft, muss ich nero zustimmen - angenehme Stimmfarbe, aber mittelmäßige Sprecherleistung. Aber zum Glück nicht so schlecht, dass sie der Großartigkeit dieser Folge etwas anhaben kann.
Ich weiß noch, dass das Ende bei mir damals total Eindruck hinterlassen hat - "Ich passe auf dich auf, Gabriel." Ein bisschen von der damaligen Sprachlosigkeit kann ich heute immer noch nachempfinden, und zum ersten Mal habe ich damals an Bakerman (gut oder doch nicht?) gezweifelt.
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Sebo

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Dienstag, 4. August 2015, 18:07

Ich kann die Euphorie für die Folge leider nicht völlig teilen. Im Grunde hat mir nur die erste Hälfte so richtig gut gefallen. Der Anschlag im Büro war ziemlich cool, fast schon wie in einem Agenten Film. Dass dieser nur fingiert wurde um Bakerman in den Zug zu bekommen war natürlich eine super Idee. Mich hat hingegen das Clearlight-Institut mit einem grandiosen Christian Rhode stärker überzeugt, als die Mountain-Whistler Episode. Elektroschocker-Joyce mochte ich auch. Aber gegen Ende wars mir dann doch ein bisschen zu viel. Der Hubschrauber, ein Clown, die blubber Stimme im Jenseits und ein Bär. Oh man. Ich hatte da so echt meine Probleme mit der Folge. seufz

Schamane

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Mittwoch, 12. August 2015, 21:51

Ich hatte überhaupt nicht mehr auf dem Schirm, dass Yellow Ma schon in dieser Folge auftaucht. Dafür hätte ich sie aber auch gerne als Ehrenmitglied bei den Speckspendern. :laugh:
Wer nicht sehen will, muss hören! :-)

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Schamane

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Montag, 24. August 2015, 07:40

Man, hänge ich hinterher! Endlich hab ich die Nachtkathedrale geschafft. Solide trifft es ganz gut. Wohlgemerkt in Relation zu den vorigen Folgen. Wäre es ein alleinstehendes Hörspiel außerhalb von GB, dann wäre es weiter oben anzusiedeln.

An die Villa hatte ich null Erinnerungen. Die taucht aber auch ungefähr zu dem Zeitpunkt auf, wo ich bei jedem Hörspiel einen Aufmerksamkeitshänger habe.

Aaron Cutter ist schon ein fieser Typ. Aber irgendwie passt er zu diesem Zeitpunkt nicht so ganz in die Rahmenhandlung.

Jetzt also die Totenmaschine. Außer einem Zug fehlt mir jegliche Erinnerung, könnte quasi als Ersthörung durchgehen.
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Montag, 24. August 2015, 16:21

Man, hänge ich hinterher!

Ernsthaft, mach mal hinne. ;D
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Montag, 24. August 2015, 18:39

Mein anstrengendes Leben und der Mangel eines Compact-Disc-Abspielgeräts zur Nachtzeit lassen mich und GB einfach nicht so oft zusammen kommen. ;)
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Puempel

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Samstag, 14. November 2015, 13:38

Mir hat der Serienmordende Aaron Cutter gut gefallen. "Menschabfall" so eine Wortwahl vergisst man nicht. Die Nachtkathedrale wird als ein Ort des Schreckens sehr gut beschrieben und mit schauerlichen Schreien untermalt. Dass sie unter dem jetzigen Krankenhaus von Vancouver liegt, habe ich total vergessen. Auch das Auftauchen der weißen Villa hatte ich auch nicht mehr auf dem Schirm. Gregor ist ein Wesen, dass durch einen Spalt zur "anderen Welt" ebenfalls noch so durchgeschlüpft ist. Scheint aber weder gut, noch böse zu sein. Ein Blick Sprecherverzeichnis hat übrigens offenbart, dass Herr Cutter von Volker Sassenberg himself gesprochen wird. Den Sprecher Stefan Staudinger würde ich gerne noch öfter hören...ich finde ihn richtig klasse.

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Fun Fact zu der Sprecherauswahl in Nachtkathedrale, der mir früher nie augefallen ist: Der Polizeitinspektor wird von Hans-Werner Bussinger gesprochen und der Polizist, der das Bauchspeichdrüsengeschenk überreicht und völlig planlos vom "großen und kalten" Überreicher spricht, von Frank Schröder.

Die Namen sagen vielleicht nicht unmittelbar etwas, aber beim Hören ist es mir wie easys Bratapfel-Cookies aus den Ohren gefallen: das sind Maestro und Pierro aus "Es war einmal...", d.h. der alte Mann mit dem riesigen weißen Bart und der "liebe" Hauptcharakter. Scheint mir, als hätte man die beiden bewusst gemeinsam für diese Folge verpflichtet. Als Kind habe ich "Es war einmal..." geliebt und diese Stimmenkombination ist mir total vertraut.
I put my hands in the air. And you were there. (c) Pharrell Williams, 2014

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Sonntag, 15. November 2015, 16:15

Das ist ja mal eine wirklich witzige Angelegenheit. Da muss ich bei Gelegenheit nochmal rein hören.

Puempel

Der schieläugige Kutscher

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Mittwoch, 18. November 2015, 21:39

Ich liebe die Totenmaschine und kann mich nero und easy nur anschließen. Insbesondere mag ich auch die Begründung, warum Bakerman mit dem Mountain Whistler fahren möchte. :)
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Schamane

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Mittwoch, 26. September 2018, 08:54

Ich kann mit Zugfolgen irgendwie nicht so viel anfangen. Dabei kann ich gar nicht mal sagen, warum. Vielleicht weil die Ermittlungen so eingeschränkt auf den Ort und die anwesenden Personen sind. Der Cliffhanger am Ende ist aber genial.

Und Aaron Cutter ... was sollen wir noch sagen? Fiescool einfach. :laugh:
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